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Verkauf der Saarbrücker Parkhäuser an Q-Park: Historische Wahrheit sieht anders aus

„Erinnerungslücken“ bescheinigt Uwe Conradt, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat, dem FDP-Politiker Gerald Kallenborn in Zusammenhang mit dessen Darstellung des Verkaufs der Saarbrücker Parkhäuser im Jahr 1999 an Q-Park.

„Es war eine sozialliberale Koalition aus SPD und FDP unter Führung des SPD-Oberbürgermeisters Hajo Hoffmann, die diesen Verkauf gegen die Stimmen der CDU beschlossen hatte, um mit dem Erlös das Spaßbad ‚Calypso‘ zu bauen“, weist der Stadtverordnete Gerd Bauer, damals Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, auf die Fakten hin. Die CDU habe seinerzeit genau das als Risiko bezeichnet, was heute auch Kallenborn beklage: Dass Q-Park keinerlei Bindungen hinsichtlich der Höhe der Parkgebühren auferlegt worden sind und außerdem damals sogar Q-Park das Exklusivrecht für alle Parkhäuser – auch neu zu bauende – in Saarbrücken eingeräumt wurde.

„Wenn Kallenborn heute wissen will, was im Verkaufsvertrag mit Q-Park damals geregelt wurde, braucht er also nur die seinerzeitigen FDP-Vertreter im Stadtrat danach zu fragen, die diesen Vertrag mit beschlossen hatten“, so Gerd Bauer.

„Es ist der Initiative der CDU zu verdanken, dass entgegen den damaligen Verabredungen zum Beispiel das neue Parkhaus im Quartier Eurobahnhof nicht auch noch unter die Regie von Q-Park gefallen ist, sondern von der städtischen Tochtergesellschaft GIU gebaut wurde und von ihr auch betrieben wird“, betont Uwe Conradt.

„Im Wahlprogramm der CDU für Saarbrücken wird ausdrücklich angekündigt, dass die CDU in neue Verhandlungen mit Q-Park über eine Vertragsauflösung bzw. die Prüfung einer Anfechtung des 50 Jahre geltenden Pachtvertrages für die Parkhäuser eintreten wird“, so der abschließende Hinweis von Uwe Conradt.