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Erneut Baum in der Straße Am Homburg umgestürzt

Am gestrigen Sonntag gegen 17:15 Uhr ist in der Straße Am Homburg schon wieder ein Baum umgestürzt. Es ist der dritte Vorfall mit einem Baum in dieser Straße in etwa zwölf Monaten. Nachdem vor etwa einem Jahr ein Baum an der Ecke Weinbrennerstraße und dann im Juli 2018 ein Baum an der Einmündung zum Meerwiesertalweg zur morgendlichen Hauptverkehrszeit zur lebensgefährlichen Bedrohung geworden waren, ereignete sich der Zwischenfall dieses Mal am Sonntag auf Höhe von „Uff da Mitt“. Also erneut in der Hauptstraße des St. Johanner Stadtteils und in der Mitte des Wohnviertels. Dass wieder niemand verletzt wurde, grenzt an ein Wunder.

Ohne Frage könne dieses Mal auf die Starkwindsituation hingewiesen werden, aber die Wurzeln der umgestürzten Birke wirkten auch nicht „standsicher“, wie man vor Ort sehen konnte. Es stelle sich also die Frage, wann bei diesem Baum die letzte Baumkontrolle durchgeführt wurde, was dabei herauskam und ob so etwas dokumentiert werde. „Das ist der dritte Baum in einer Straße in kurzer Zeit und irgendwann ist auch der Zufall erschöpft“, findet Hermann-Josef Anton, Anwohner und Vorsitzender der CDU-Fraktion im Bezirksrat Mitte. „Es ist an der Zeit, dass man aufhört, dieses drängende Thema von verschiedenen Seiten kleinzureden. Die Anwohner sprechen uns nicht ohne Grund mit großer Sorge an. Es geht um Leib und Leben der Bürgerinnen und Bürger und die Stadt ist in dieser Sache ganz klar gefordert!“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat und OB-Kandidat Uwe Conradt unterstreicht: „Nachdem jetzt fast schon täglich Bäume auf die Straßen in Saarbrücken stürzen, ist es an der Zeit, nach Verantwortlichkeiten zu fragen. Es kann nicht angehen, dass die Leitung des Grünamtes davon spricht, man habe ein tragfähiges Prüfverfahren, wenn dies ständig durch neue Vorfälle in Frage gestellt wird. Gleichzeitig taucht die Oberbürgermeisterin und Verwaltungschefin ab und äußert sich mit keinem Wort, als gehe sie das Wohl der Bürgerinnen und Bürger nichts an. Verantwortlichkeit verstehe ich anders“, betont Uwe Conradt weiter.

Die CDU-Fraktionen in Stadtrat und Bezirksrat fordern, dass das Thema oben auf die Agenda gesetzt wird. Und zwar umgehend, um schlimmeren Schaden abzuwenden. Und natürlich sei es auch notwendig, die aktuellen Prüfmaßnahmen und gegebenenfalls die Durchführungskriterien der Baumpflanzungen zu hinterfragen, wenn klimatische Anpassungen notwendig werden. „Außerdem stellen wir die Frage, wer die Verantwortung übernimmt, wenn ein Passant zu Schaden kommt", so Uwe Conradt abschließend.