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Ludwigspark-Stadion: Mehr Transparenz bei den Kosten
Etappenziel ist erreicht – CDU macht Weg frei für spielbereites Stadion

ROT-ROT-GRÜN ohne eigene Mehrheit +++ KOSTEN brauchen verstärkte fortlaufende Kontrolle

Anlässlich der heutigen Sitzung des Saarbrücker Stadtrates, in der es um die Mehrkosten beim Umbau des Ludwigspark-Stadions geht, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Conradt:

„Etappenziel ‚Mehr Kostentransparenz‘ erreicht
Die CDU-Fraktion weist darauf hin, dass sich ihre Befürchtungen bestätigt haben, wonach der Umbau des Ludwigspark-Stadions mehr als 34 Millionen Euro kosten wird, um spielbereit zu sein. Durch die Ablehnung der aus unserer Sicht fehlerhaften Verwaltungsvorlage in der letzten Ratssitzung durch die CDU ist die Verwaltung mit ihrer Salamitaktik bei den Kosten gescheitert. Die nun durch die Stadtverwaltung erstmals vorgelegte Vollkostenrechnung zum Bauprojekt Ludwigspark-Stadion kommt auf Gesamtkosten in Höhe von 38 Millionen Euro. So erschreckend und bedauerlich diese Kostensteigerung ist, ist die Vollkostenrechnung ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz. Deshalb stimmt die CDU-Fraktion der neuen Version des GMS-Wirtschaftsplans zu und macht damit den Weg frei für die Fortsetzung der Baumaßnahme Ludwigspark. Außerdem wollen wir eine verstärkte und fortlaufende Kontrolle der Maßnahme, um weitere Überraschungen zu vermeiden.

Koalition von SPD-Linken-Grünen faktisch beendet
Die heutige Sondersitzung des Saarbrücker Stadtrats zum Ludwigspark-Stadion hat gezeigt, dass die Koalition von Rot-Rot-Grün wiederholt keine Mehrheit aus eigener Kraft mehr zustande bringt. Die Koalition ist damit faktisch schon vor der Kommunalwahl beendet. Dies ist eine gute Nachricht für Saarbrücken. OB Britz hat bei einer überaus wichtigen Sachfrage ihre Koalition nicht hinter sich. Die Sitzung hat gezeigt: Eine Weiterentwicklung in unserer Stadt gibt es nur, wenn die CDU-Fraktion Verantwortung übernimmt.

Grundlage zur Fertigstellung gelegt – keine Bauruine
Die vom Stadtrat nun für das Bauprojekt Ludwigsparkstadion im Haushalt bereitgestellten 36 Millionen Euro für ein Stadion im spielbereiten Zustand sind ein wichtiger Zwischenschritt zur Gesamtfinanzierung der benötigten 38 Millionen Euro. Damit können nun alle anstehenden Ausschreibungen durchgeführt werden. Die CDU hat immer klargestellt, dass sie das Projekt konstruktiv und kritisch begleitet. Wir wollen ein modernes Stadion und keine Bauruine, deshalb übernehmen wir Verantwortung für die Stadt und stimmen den zusätzlichen Mitteln und damit der Fortsetzung der Baumaßnahme zu.

Sparen statt zusätzlicher Schulden
Der Beschluss sieht eine Finanzierung über den städtischen Haushalt vor, auch dies begrüßen wir, da damit die Gesamtverschuldung nicht erhöht wird. Es müssen nun schnellstmöglich die ausstehenden Verhandlungen mit Sponsoren, Dienstleistern und den zukünftigen Mietern geführt und zum Abschluss gebracht werden. Nur dann gibt es die wirtschaftlichen Grundlagen für die anstehenden abschließenden Entscheidungen.

Mehr Ehrlichkeit angemahnt
Die Diskussion der letzten beiden Wochen hat gezeigt, dass es in der Stadt einen Mangel an Ehrlichkeit gibt. Es ist vorsätzlich mit dem Wort ‚Baustopp‘ operiert worden, obwohl es diesen nicht gegeben hat. Diejenigen, die die Kostensteigerung zu verantworten haben, haben es gescheut, den Bürgerinnen und Bürgern schon vor der Wahl die wahren Kosten zu nennen. Wenn dann noch denen, die diese Transparenz verlangen, vorgeworfen wird, sie betrieben Wahlkampf, stellt das die Dinge auf den Kopf.“


Hintergrundinformationen zur Kostenentwicklung beim Umbau des Ludwigspark-Stadions:
Juli 2015: 16 Millionen Euro
Januar 2016: 20 Millionen Euro
Februar 2017: 28 Millionen Euro daraufhin Baustopp von über einem Jahr
Januar 2019: 34 Millionen Euro
Februar 2019: 38 Millionen Euro