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Der Wackenberg braucht besondere Aufmerksamkeit – jetzt!

„Auf dem Wackenberg ist einiges in Bewegung, wodurch sich neue Gelegenheiten für die Entwicklung des Stadtquartiers ergeben. So verkauft die Katholische Kirchengemeinde ihr Gelände neben der Kirche, dort soll ein Altenpflegeheim entstehen. Außerdem will die Polizei ihr Ausbildungszentrum nach Kirkel verlagern“, stellt der St. Arnualer CDU-Stadtverordnete Stefan Brand fest und fragt: „Was wird mit den freiwerdenden alten Kasernen dann geschehen?“

Auf dem Wackenberg würden dringend Kitaplätze gebraucht, auch wegen etlicher Familien, die dem Krieg in Syrien entflohen und nun auf dem Wackenberg heimisch geworden seien. Zudem würde dem Quartier ein Veranstaltungsraum guttun. Dieser Bedarf werde auch durch die PÄDSAK bestätigt, die auf dem Wackenberg die Gemeinwesenarbeit betreibe und dadurch seit vielen Jahren für die Bewohnerinnen und Bewohner unabdingbare Unterstützung leiste. Darüber hinaus sei der Verkehr ein dringendes Problem, insbesondere durch die vielen parkenden Autos. In diesem Zusammenhang stelle sich daher beispielsweise die Frage, wie stark das künftige Altenpflegeheim den Verkehr zusätzlich belasten werde.

„Der Wackenberg ist ein lebendiges Stadtquartier, in dem Gemeinsinn und gute Nachbarschaft in besonderer Weise gepflegt werden. Die anstehenden Veränderungen bringen aber immer auch Probleme und Fragestellungen mit sich. Sie sind aber auch eine gute Chance, sich einmal grundsätzlich und umfassend mit dem Stadtquartier zu beschäftigen“, so Uwe Conradt, der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion.

Genau das wolle die CDU-Fraktion anstoßen. Deshalb habe sie für die nächste Sitzung des städtischen Bauausschusses beantragt, einen Stadtteilworkshop durchzuführen. „Dieser Workshop soll die städtebauliche Entwicklung und die damit zusammenhängenden Fragen des Zusammenwohnens untersuchen und Möglichkeiten für den Wackenberg erarbeiten. Dies soll in einem gemeinsamen Prozess unter Beteiligung der PÄDSAK, der Kirchengemeinden, der Vereine, der LEG und der WOGE, der städtischen Siedlungsgesellschaft und natürlich der Bürgerinnen und Bürger geschehen“, kündigen Uwe Conradt und Stefan Brand abschließend an.