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Notfahrplan: Saarbahn streicht 321 Verbindungen pro Woche
Uwe Conradt regt Preissenkung bei Monatskarten an

In einem Schreiben an den Saarbahn-Geschäftsführer Peter Edlinger hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Uwe Conradt, den Unmut der Fraktion über die ständigen Busausfälle und den daraus resultierenden Notfahrplan ausgedrückt.

„Für die CDU-Fraktion ist ein moderner, zuverlässiger und sicherer ÖPNV ein ganz wesentlicher Faktor für die Funktionsfähigkeit unserer Stadt. Deshalb ist die massive Reduzierung des Angebotes ab nächstem Montag umso ärgerlicher. Insgesamt sollen 321 Verbindungen wöchentlich ausfallen, 16 Linien sind betroffen“, stellt Uwe Conradt fest.

Aus Sicht der CDU-Fraktion sei festzustellen, dass die angespannte Personalsituation schon seit einigen Jahren bestehe, wenn sich auch in letzter Zeit eine weitere Zuspitzung ergeben habe. Ebenso sei festzustellen, dass die Informationspolitik der Saarbahn GmbH verbesserungswürdig sei. So könne man die Öffentlichkeit über die Busausfälle zeitnah im Internet, auf der eigenen Webseite bzw. in den eigenen Social Media-Kanälen unterrichten.

„Vor dem Hintergrund des eingeschränkten Angebotes regen wir außerdem an, dass die Saarbahn GmbH die Fahrpreise ab dem 01.10.2018 entsprechend absenkt, um sich nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, von den Busausfällen finanziell sogar noch zu profitieren. Ebenso regen wir einen Bonus für Inhaber von Monats- bzw. Jahreskarten an. Außerdem hoffen wir auf eine schnellstmögliche Rückkehr zum normalen Fahrplan und nicht erst – wie derzeit geplant – im Februar nächsten Jahres“, so Uwe Conradt abschließend.