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Messe- und Kongressstandort Saarbrücken: Neue Ideen, Transparenz und Diskussion sind gefragt

Für die Weiterentwicklung des Messe- und Kongressstandorts Saarbrücken sind neue Ideen gefragt. Keinesfalls darf das jahrelange ‚Gewurschtel‘ weitergehen und wir dürfen uns nicht durch einen vorschnellen Verkauf des alten Messegeländes Entwicklungschancen verbauen, deshalb habe ich zusammen mit Bürgern und Experten einen Konzeptentwurf erstellt und lade zur Diskussion ein.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Uwe Conradt.

Der Messestandort Saarbrücken – wie wir ihn kannten – sei zerstört worden, die Diskussion um den Bau einer Eventhalle, ein multifunktionales Tagungszentrum, eine Multifunktionshalle und die Zukunft des Messestandortes fanden in einem jahrelangen Gezerre in den Hinterzimmern der Verwaltung von Stadt, den Gremien der Gesellschaften CCS und Saarmesse statt. Gutachter und Berater haben sich die Klinke in die Hand gegeben und bis heute gebe es weder ein (Messe-/Tagungs-/Standort-/Raum-/Verkehrs-/Wirtschaftlichkeits-)Konzept, noch einen Plan, wie es weitergehe.

„Es ist höchste Zeit, dass das Thema in der Breite der Öffentlichkeit diskutiert wird. Mein Konzept erfasst neben dem Messe- und Kongressstandort auch die Themen Musikzentrum Saar und Belebung des Bürgerparks. Demokratie erfordert die ständige geistige Auseinandersetzung, gerade bei so wichtigen Themen gilt es, sie in der Öffentlichkeit zu führen“, stellt Uwe Conradt fest. Die Haltung von SPD, Grünen und Linken im Saarbrücker Stadtrat, die in Medien allein auf „Wahlkampf“ verwiesen hatten, sei gewählten Volksvertretern unwürdig. „Die Bürger erwarten, dass wichtige Themen auch diskutiert werden. Gerade bei einer so wichtigen Angelegenheit wie dem Messe- und Kongressstandort haben sie ein Recht, zu erfahren, wie es weitergehen soll und zwar vor einer Entscheidung“, so Uwe Conradt.

Der Plan der CDU-Fraktion umfasse daher insgesamt sechs Punkte:

  1. Bau eines neuen Kongresszentrums an einem neuen Standort, wie z.B. dem Busdepot, in diesem Fall Verlagerung des Busdepots z.B. aufs „alte“ Messegelände
  2. Einrichtung von Park & Ride-Möglichkeiten an der alten Messe
  3. Nach erfolgtem Neubau Umwandlung der Congresshalle zum Musikzentrum Saar
  4. Belebung der an die Congresshalle angrenzenden Teile des Bürgerparks für Open-Air und andere Musikveranstaltungen
  5. Konzeptwettbewerb für die Saarlandhalle, z.B. für Zwecke des Sports
  6. Kein vorschneller Verkauf des alten Messegeländes

Zur Umsetzung dieser Punkte stehe ein Betrag von 100 Millionen Euro zur Verfügung, davon 50 Millionen Euro vom Bund – dank Alexander Funk, dem heutigen Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion – und 50 Millionen Euro vom Land – dank der Zusage der Landesregierung. Die Mittel des Bundes seien aber an ein städtebauliches Förderprogramm gekoppelt, über das der Stadtrat in seiner Sitzung am nächsten Dienstag entscheiden solle.

„Die Zeit drängt also, dennoch dürfen keine überstürzten Entscheidungen getroffen werden. Der Verkauf des alten Messegeländes an einen privaten Investor würde alle Entwicklungsmöglichkeiten verbauen und ist daher abzulehnen. Um die Zuschüsse des Bundes zu sichern, muss ein Förderantrag eingereicht werden, der auch eine Untersuchung der Standorte Congresshalle, Messegelände und Busdepot für ein neues Kongresszentrum umfasst. Die Planungen haben sich am Bedarf und dem Anspruch einer Landeshauptstadt als Kongressstandort orientieren. Es sind Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchzuführen und die Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadtrat einzubinden. Die Stadtverwaltung muss planvoll, strukturiert und unverzüglich handeln und in allen Prozessen ist endlich Transparenz herzustellen“, skizziert Uwe Conradt abschließend das weitere Vorgehen.


Der Konzeptentwurf kann hier heruntergeladen werden.