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Kita-Mittagessen: Grüner Aktionismus, um von eigenen Fehlern abzulenken

„Die von der Grünen-Stadtratsfraktion beantragte Sondersitzung des städtischen Ausschusses für Schule, Kinder und Jugend zum Thema Kita-Mittagessen ist purer Aktionismus, um von den eigenen Fehlern abzulenken“, so Anke Schwindling, die Sprecherin der CDU-Fraktion im Ausschuss.

Hätten sich die Grünen damals bei der Auftragsvergabe der Auffassung der CDU-Fraktion angeschlossen und gegen die Vergabe gestimmt, gäbe es die Problematik jetzt nicht. Denn das ganze Verfahren sei nicht nachvollziehbar gewesen. So war der Kostenaspekt das allerwichtigste Kriterium. Die deutlich wichtigere Frage nach der Qualität, ob z.B. die Mindestspeisentemperatur von 65 Grad eingehalten wurde, habe dagegen fast gar keine Rolle gespielt. Dabei hätte die Nahrungsqualität eigentlich das entscheidende Ausschlusskriterium sein müssen. Deshalb habe die CDU auch im Stadtrat gegen die Vergabe gestimmt, konnte sich allerdings nicht gegen die Mehrheit im Stadtrat durchsetzen. Das erwartbare Resultat könne man jetzt sehen.

„Insofern versuchen die Grünen jetzt, ein Problem anzugehen, das sie selbst verschuldet haben. Da nächste Woche Mittwoch sowieso eine Sitzung des Ausschusses ansteht, bei der dieses Thema ohnehin auf der Tagesordnung steht, kann man die jetzt beantragte Sondersitzung unter Aktionismus verbuchen. Denn man muss sich zuerst die Frage stellen, welche rechtlichen Schritte gegen den Caterer überhaupt möglich sind. Wenn die Grünen das Thema Kita-Essen so zügig behandeln wollen, kann man das auch als Misstrauensvotum gegen den eigenen Dezernenten Brück werten, dem sie offensichtlich nicht zutrauen, dass er diese heikle Angelegenheit auf die Reihe kriegt“, so Anke Schwindling abschließend.