Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

SPD, Grüne und Linke verweigern mehr Zuschüsse für Integrationsarbeit

Die vorgesehenen finanziellen Mittel des Integrationsbeirates der Landeshauptstadt Saarbrücken für Zuschüsse an Migrantenorganisationen und interkulturell tätige Vereine reichten in diesem Jahr erstmals nicht aus. Mit diesen Mitteln werden Veranstaltungen gefördert bzw. unterstützt, mit denen Migrantenorganisationen und interkulturell tätige Vereine die Integrationsarbeit der Landeshauptstadt Saarbrücken aktiv unterstützen. Grund genug für einen Antrag der Verwaltung und des Integrationsbeirates, den Ansatz im kommenden Jahr um 7.500 Euro auf insgesamt 20.000 Euro zu erhöhen. „Ein sinnvoller und moderater Antrag, der die wertvolle Arbeit der Migrantenorganisationen unterstützen soll, zumal die Mittel seit 2008 konstant geblieben sind“, so Rainer Ritz, sozialpolitischer Sprecher der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion.

Die CDU-Fraktion unterstützte diesen Antrag des Integrationsbeirates und der Verwaltung. „Er ist ein Zeichen für die Wertschätzung der wertvollen und wichtigen Arbeit der Vereine und für die Integration ausländischer Menschen in der Landeshauptstadt Saarbrücken. Außerdem werden mit diesen Mitteln Veranstaltungen gefördert, die den Migranten unsere Kultur näherbringt“, so Rainer Ritz.

Völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar lehnten SPD, Grüne und Linke diesen Antrag der Verwaltung und des Integrationsbeirates ab. „Offensichtlich haben sich SPD, Grüne und Linke von dem Ziel einer erfolgreichen Integration verabschiedet. Integration ist eine Herausforderung, die Betroffenen dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Integration gibt es nicht zum Nulltarif und hört auch nicht mit der Wohnsitznahme in Saarbrücken auf. SPD, Grüne und Linke sollten ihr Verhalten überdenken und in der Sitzung des Stadtrates am 04.12.2018 ebenfalls für den Antrag stimmen. Die CDU-Stadtratsfraktion empfiehlt den Migrantenorganisationen und interkulturell tätigen Vereinen dabei zu sein, wenn endgültig über die Zuschüsse entschieden wird“, so Rainer Ritz abschließend.