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Interkommunale Zusammenarbeit: CDU hofft auf Sinneswandel bei der Oberbürgermeisterin

„Wir als CDU sind hoch erfreut darüber, dass es sich inzwischen wohl bis zur Oberbürgermeisterin herumgesprochen hat, dass durch interkommunale Zusammenarbeit wichtige Projekte für unsere Stadt angestoßen werden können, deren Realisierung sonst ausgeschlossen wäre“, erklärt Gerd Hirschmann, sportpolitischer Sprecher der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion. Alexander Keßler, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Es bleibt nur zu hoffen, dass es sich hier um mehr handelt als um billige PR und tatsächlich ein Umdenken an der Spitze des Rathauses stattgefunden hat.“

Aus Sicht der CDU seien hier durchaus Zweifel angebracht. So verlaufe beispielsweise die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kleinblittersdorf bezüglich des Neubaus eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses bisher schleppend. So sei Kleinblittersdorf davon ausgegangen, dass dieser Neubau auch Thema der Saarbrücker Stadtratssitzung in der letzten Woche hätte sein sollen, aber leider habe sich dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung wiedergefunden. Da stelle sich die Frage, ob so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aussehe. Außerdem habe die CDU-Stadtratsfraktion im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen gefordert, Gespräche mit Völklingen über die Realisierung eines Sportzentrums im Saarbrücker Westen aufzunehmen. Die einzige Reaktion der Oberbürgermeisterin darauf sei ein hämischer Hinweis auf die gescheiterte Fischzuchtanlage gewesen. „Wir als CDU sind der festen Überzeugung, dass eine interkommunale Kooperation mit Völklingen eine echte Chance ist, um im Saarbrücker Westen nicht nur eine neue Sporthalle, sondern ein neues Sportzentrum zu erschaffen. Die Sporthalle West wird den Bürgerinnen und Bürgern seit nunmehr zehn Jahren hingehalten wie dem Pferd die Karotte an der Angel, und von Seiten der Verwaltung wird nichts unternommen, um dieses Projekt endlich zu realisieren. Ein unwürdiges Trauerspiel!“, so Alexander Keßler weiter.

Gerd Hirschmann erklärt dazu: „Der Westen braucht ein zeitgemäßes Sportzentrum. Natürlich ist der Bau eines solchen Zentrums mit großem finanziellem Aufwand verbunden. Wenn allerdings Völklingen mit in die Finanzierung einsteigen würde, und natürlich im Gegenzug dafür uneingeschränkt dieses Sportzentrum für seine Vereine nutzen kann, haben alle etwas davon. Der Investitionsbedarf wird für alle Beteiligten überschaubarer, die Bürgerinnen und Bürger in Saarbrücken und Völklingen bekommen endlich ein Sportzentrum mit einer Halle, die den Fortbestand der Sportvereine in beiden Städten langfristig sichern wird.“

„Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um dieses Projekt weiter voranzutreiben. Wir hoffen daher, dass es sich bei der Erklärung von Charlotte Britz nicht nur um Lippenbekenntnisse handelt, sondern um ernst gemeinte Absichten. Dazu werden wir in den nächsten Ausschusssitzungen einen Antrag einreichen. Wir sind gespannt, ob Charlotte Britz und Rot-Rot-Grün ihren Worten auch Taten folgen lässt“, so Alexander Keßler und Gerd Hirschmann abschließend.