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Kita-Essen: Befürchtungen der CDU-Fraktion bestätigt

„Die aktuelle Berichterstattung sowie Rückmeldungen von Eltern bestätigen die Befürchtungen, die die CDU-Fraktion bei der Neuvergabe des Kita-Essens hatte“, stellt Anke Schwindling, Sprecherin der CDU-Fraktion im Ausschuss für Schule, Kinder und Jugend des Saarbrücker Stadtrates, fest. Es wurde von Fremdkörpern im Essen, nur lauwarmen Speisen und generell qualitativen Schwankungen berichtet. Die Leidtragenden dieses Zustandes, der Folge einer fragwürdigen Ausschreibung durch die Stadtverwaltung ist, seien die Kinder.

Schon die Art der Ausschreibung und erst recht die Auftragsvergabe seien für die CDU-Fraktion nicht nachvollziehbar gewesen. So war der Kostenaspekt das allerwichtigste Kriterium. Die deutlich wichtigere Frage nach der Qualität, ob z.B. die Mindestspeisentemperatur von 65 Grad eingehalten wurde, habe dagegen fast gar keine Rolle gespielt. Dabei hätte die Nahrungsqualität eigentlich das entscheidende Ausschlusskriterium sein müssen. „Wir sind weit davon entfernt, den derzeitigen Essenslieferanten unter Generalverdacht zu stellen, wobei Fremdkörper im Essen nicht zu entschuldigen sind. Aber für ein entsprechend gutes Produkt kann man aus einem Caterer auch nicht den letzten Cent herausquetschen, darunter leidet zwangsläufig die Qualität“, kritisiert Anke Schwindling das Procedere der Stadtverwaltung. Deshalb habe die CDU auch im Stadtrat gegen die Vergabe gestimmt, konnte sich allerdings nicht gegen die Mehrheit im Stadtrat durchsetzen. Das Resultat könne man jetzt sehen.

„Die Stadtverwaltung muss dafür sorgen, dass diese Mängel sofort abgestellt werden, ansonsten müssen zum Wohle der Kinder schnellstmöglich die Konsequenzen gezogen werden. Vor der ominösen Ausschreibung waren Eltern und Kinder jedenfalls mit dem Essen zufrieden“, so Anke Schwindling abschließend.