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Q-Park treibt Parkgebühren ins Unzumutbare!

„Wer in den letzten Tagen in einem der Saarbrücker Parkhäuser geparkt hat, die von Q-Park bewirtschaftet werden, staunte nicht schlecht. Waren vorher noch pro angefangene erste und zweite Stunde je zwei Euro fällig, so sind es jetzt bereits 2,20 Euro. Für jemanden, der sein Auto eine Stunde und eine Minute in einem der Parkhäuser abstellt, werden so 4,40 Euro fällig. Das ist unzumutbar für Kunden und für Stadt, Handel und Gewerbe ein echter Standortnachteil“, so Alexander Keßler, Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion.

„Wo sind eigentlich Stadtverwaltung und Oberbürgermeisterin, die sich immer damit rühmen, für Handel und Wirtschaft ein ausgesprochen günstiges Klima geschaffen zu haben? Wo sind die gewählten Vertreter der Mehrheitskoalition, wenn es darum geht, für die Gewerbetreibenden in Saarbrücken Partei zu ergreifen? Wo ist die Oberbürgermeisterin, die als Verwaltungschefin die Gesamtverantwortung trägt und versucht, Q-Park dazu zu bewegen, die Preiserhöhung zurückzunehmen? Alles was man hört, ist Schweigen. Ein sehr lautes Schweigen!“, erklärt Keßler, der auch Vorsitzender des CDU Bezirksverbandes Saarbrücken-Mitte ist.

Darüber hinaus stelle sich für die CDU die Frage, ob eine Erhöhung der Parkgebühr überhaupt angemessen ist: „Was Q-Park sich hier in Saarbrücken erlaubt, ist schlicht und ergreifend eine Frechheit! In die Parkhäuser wird so gut wie nichts investiert und auch die Sauberkeit ist zum Großteil eine Katastrophe. In manchen Parkhäusern wird man am Automaten angebettelt, was auch nicht gerade das Sicherheitsgefühl verstärkt. Auch beim Parkleitsystem, für das Q-Park gemäß dem Pachtvertrag die Unterhaltungskosten zu übernehmen hat, macht sich der Parkhausbetreiber einen schlanken Fuß. So wurde das frühere Parkleitsystem, das in Echtzeit die Anzahl freier Parkplätze auf den verschiedenen Parkflächen in Saarbrücken ausgewiesen hat, durch ein rückständiges Schildersystem ersetzt. Statt aktueller Informationen erhält man jetzt Buchstaben und Zahlen in unterschiedlichen Größen auf Schildern, von denen kein Auswärtiger weiß, was er damit anzufangen hat. Auch das wurde von der Stadtverwaltung einfach hingenommen und abgenickt.“

Ein Blick in die Parkgebührenstatistik des statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2017 zeige, wo Saarbrücken mittlerweile bei der Höhe der Parkgebühren angekommen ist. „Q-Park hat es geschafft: Saarbrücken würde in dieser Statistik nach der aktuellen Preiserhöhung Platz vier unter den deutschen Städten einnehmen, hinter München, Hamburg und knapp hinter Stuttgart. Selbst Frankfurt ist günstiger als die saarländische Landeshauptstadt. Daran kann man deutlich das Missverhältnis in Saarbrücken erkennen. Warum sollten Auswärtige noch nach Saarbrücken kommen, um hier ihre Einkäufe zu erledigen? Es muss endlich etwas geschehen. Die Stadtverwaltung muss endlich aus ihrem Tiefschlaf erwachen und Q-Park in die Schranken weisen. Es reicht!“, so Keßler abschließend.