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Ablehnung der Großen Koalition: Ortleb schadet Saarbrücken

„Mit ihrer ablehnenden Haltung zur Fortführung der Großen Koalition schadet die Saarbrücker SPD-Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb der Stadt Saarbrücken“, so Peter Strobel, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, und weiter: „Frau Ortleb hat sich als Direktkandidatin bei der Bundestagswahl durchgesetzt, das erkennen wir an. Sie ist aber in erster Linie nicht SPD-Abgeordnete, sondern die Abgeordnete des Wahlkreises Saarbrücken und sie sollte doch versuchen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wahlkreis zu vertreten.“

Ziehe man das Bundestagswahlergebnis zu Rate, könne man daraus nur ablesen, dass sich die Saarbrücker Wählerinnen und Wähler eine Große Koalition gewünscht haben, nämlich SPD und CDU mit einem gemeinsamen Ergebnis von 61,5 % der Erststimmen. Während sich beispielsweise Oberbürgermeisterin Charlotte Britz gemeinsam mit anderen SPD-Oberbürgermeistern aus ganz Deutschland für Koalitionsverhandlungen ausgesprochen habe, weil damit die Chance bestehe, die Situation für die Menschen und die Kommunen zu verbessern, lehne Ortleb die Große Koalition aus rein persönlich-ideologischen Gründen ab. „Wer wie Frau Ortleb bei jeder Gelegenheit mit seiner kommunalpolitischen Tätigkeit im Saarbrücker Stadtrat wirbt, muss auch in der Lage sein, seine persönlichen Befindlichkeiten hinter das Wohl der Stadt zu stellen“, fordert Peter Strobel abschließend.