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ÖPNV-Vergabe in Saarbrücken: Saarbahn muss Einsparpotentiale nutzen

Zur anstehenden Neuvergabe des ÖPNV in Saarbrücken erklärt Peter Strobel, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat: „Für uns hat die Direktvergabe an die Saarbahn GmbH die oberste Priorität. Dies haben wir auch durch unser Abstimmungsverhalten im Saarbahn-Aufsichtsrat deutlich gemacht. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Saarbahn jedes Jahr ein Millionen-Defizit einfährt. Ein ‚Weiter so!‘ hätte zur Folge, dass der Stadtwerke-Konzern und damit die Stadt als Eigentümer weiterhin auf diesem Defizit sitzenbleiben. Ein eigenwirtschaftliches Angebot käme dagegen ohne Zuschüsse aus. Die Saarbahn muss sich auf den Angriff eines Wettbewerbers mit einem eigenwirtschaftlichen Angebot vorbereiten und daher erhebliche Einsparpotentiale erschließen. Einsparungen sind aber auch für den Fall der Direktvergabe vonnöten, um die finanzielle Belastung für Stadtwerke und Stadt auf ein Minimum zu reduzieren. Dass öffentliche Verkehrsbetriebe ohne riesiges Defizit für ihren Aufgabenträger arbeiten können, belegen die Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis übrigens seit Jahren.“