Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED: Stadt hinkt der Technik um Jahre hinterher

„Mit ihren jetzt angekündigten Plänen zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik hängt die Saarbrücker Stadtverwaltung dem technischen Fortschritt um Jahre hinterher“, kritisiert der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel.

Bereits im März 2010 – also vor acht Jahren – forderte die CDU-Fraktion im Rahmen ihres Haushaltsantrages die Stadtverwaltung auf, ein Konzept zur Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung und Umstellung auf LED-Technik zu erarbeiten. „Da der Antrag aber von der CDU kam, wurde er von der Ratsmehrheit von SPD, Linken und Grünen abgelehnt und die Verwaltung machte nichts. Somit wurden wertvolle Jahre verschenkt. Mittlerweile haben viele saarländische Städte und Gemeinden ihre Straßenbeleuchtung umgestellt und sparen damit erheblich an Stromkosten ein, nur eben Saarbrücken noch nicht“, stellt Peter Strobel fest.

Aber es kam noch besser: Im Jahr 2014, als bei vielen anderen Kommunen der Austausch bereits im Gange war, hat die Stadt die Stadtwerke als Geschäftsbesorger für ihre Straßenbeleuchtung noch veraltete Leuchtmittel anschaffen und davon Vorräte für bis zu acht Jahre anlegen lassen. Während andere Städte vorangingen, wurde in Saarbrücken geschlafen und noch auf veraltete Technik gesetzt. „Das ist typisch. Die LED-Technik, die es seit vielen Jahren gibt, war der Verwaltungsspitze wohl zu sehr ‚Neuland‘. Da kann man ja schon fast froh sein, dass sie nicht noch auf Gaslaternen oder alte Petroleumlampen gesetzt hat. Und für die höheren Stromkosten, die durch die verschlafene LED-Umstellung angefallen sind, durften und dürfen die Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger blechen“, so Peter Strobel abschließend.