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Rot-Rot-Grün gegen verstärkte Förderung von Saarbrücker und saarländischen Künstlern

„In der Sitzung des städtischen Kulturausschusses in der letzten Woche hat sich die Ratsmehrheit aus SPD, Linken und Grünen gegen eine verstärkte Förderung von Künstlerinnen und Künstlern aus Saarbrücken und dem Saarland ausgesprochen“, erläutert Elke Masurek, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion.

Hintergrund war ein Antrag der CDU-Fraktion, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wurde, bei den durch die Stadt geförderten Projekten im Bereich Kunst, Musik, Schauspiel etc. bei den Trägern bzw. Initiatoren sicherzustellen, dass zuvörderst Kunstschaffende aus Saarbrücken und dem Saarland bei der Teilnahme und Durchführung solcher Veranstaltungen und Projekte Berücksichtigung finden sollen. So hat sich beispielsweise beim Jazz-Syndikat gezeigt, dass saarländische Künstlerinnen und Künstler in den letzten Jahren wenig bis keine Berücksichtigung mehr fanden und fast ausschließlich mit auswärtigen Künstlern gearbeitet wurde. Die CDU-Fraktion wollte dies in Zukunft vermeiden und eine ausgewogene Beteiligung zwischen saarländischen Künstlerinnen und Künstlern sowie Externen bei städtisch geförderten Projekten sicherstellen.

„Dieser Antrag wurde mit einer fadenscheinigen Begründung durch die Mehrheit von SPD, Linken und Grünen abgelehnt. Das Argument war, dass dies ja bereits gängige Praxis sei. Aber am Beispiel Jazz-Syndikat hat man ja gesehen, dass diese Praxis umgangen werden kann. Dies war für die CDU-Fraktion Anlass genug, das Ansinnen mit diesem Antrag zu untermauern. Das aber wollte Rot-Rot-Grün nicht. Es geht uns nicht darum, die künstlerische Gestaltung im Hinblick auf Impulse von außen zu beschneiden, aber es ist uns wichtig, dass zunächst einmal unsere hiesigen Künstler und Kulturschaffenden gestärkt werden. Es ist mehr als bedauerlich, dass Rot-Rot-Grün diesen Antrag nicht unterstützen wollte, bloß weil es von der Oppositionspartei CDU gekommen ist. Wie leider viel zu oft steht bei der Ratsmehrheit die ideologische Verbohrtheit über den Interessen der Künstlerinnen und Künstler aus Saarbrücken und dem Saarland“, kritisiert Elke Masurek abschließend.