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Erneuerungsarbeiten in der Breslauer Straße zeigen mangelnde Abstimmung in der Saarbrücker Stadtverwaltung

„Die Erneuerungsarbeiten in der Breslauer Straße auf dem Eschberg zeigen auf, dass es in der Saarbrücker Stadtverwaltung eine mangelhafte Abstimmung zwischen den beteiligten Ämtern gibt“, so die Stadtverordnete Edith Eckert, die auch Vorsitzende der CDU Eschberg ist.

Die Erneuerungsarbeiten sind Mitte Juli gestartet und die Arbeiten des ersten Bauabschnittes gingen auch recht zügig voran. Jedoch ließ schon der Bauabschnitt von der Haltestelle Breslauer Straße bis zur Einmündung Goerdelerstraße erhebliche Defizite in der Planung und Durchführung erkennen. So wurde dieser Bereich bereits ab Donnerstag, dem 17.08.2017, als „absolutes Halteverbot“ gekennzeichnet, obwohl vor dem folgenden Wochenende in diesem Abschnitt mit den Bauarbeiten überhaupt nicht begonnen wurde. „Auch als klar war, dass sich der Beginn der Bauarbeiten noch hinziehen würde, wurden die Verbotsschilder nicht entfernt“, kritisiert Edith Eckert. Für die doch sehr zahlreichen Anwohner der betroffenen Breslauer Straße und Goerdelerstraße bedeutete das absolute Halteverbot eine große Einschränkung. Sie mussten in einer Umgebung, in der der Parkraum sowieso sehr knapp ist, versuchen, noch einen Parkplatz zu finden.

„Erst auf einen Hinweis der CDU Eschberg hin wurden die Halteverbotsschilder entfernt. Eine ordnungsgemäße Koordination zwischen den beteiligten Ämtern der Stadt ist offensichtlich in dieser Stadtverwaltung nicht gegeben“, stellt Edith Eckert fest.

Aber es ging noch weiter. Für den erwähnten Straßenabschnitt wurde ab dem 31.08.2017 erneut ein absolutes Halteverbot verfügt. Dieses Mal gingen die Bauarbeiten auch los und waren bereits eine Woche später, also sehr zügig, beendet. „Allerdings wurde das absolute Halteverbot nicht wieder aufgehoben. Die Anwohner durften also – obwohl die Bauarbeiten erkennbar beendet waren – ihre Fahrzeuge nicht in der Breslauer Straße parken. Es stellte sich heraus, dass das dafür zuständige Amt der Stadtverwaltung die ihm gegebene Anweisung nicht beachtet hatte“, erläutert Edith Eckert

Dies ist eine unnötige erhebliche Einschränkung der Bürger. „Die Oberbürgermeisterin hat ihre Verwaltung nicht im Griff. Sie besucht zwar die Stadtteile und erweckt damit den Eindruck eines Kümmerers, aber wenn es konkret wird, lässt man die Bürger im Regen stehen. Durch meine Bemühungen bei der Stadtverwaltung konnte ich wenigstens erreichen, dass die Halteverbotsschilder vor dem letzten Wochenende noch entfernt wurden und die Anwohner wieder normal vor ihren Häusern parken konnten“, so Edith Eckert abschließend.