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Osthafen: Gute Ideen für die weitere Entwicklung – Jetzt muss die Stadt endlich handeln!

„Die Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion gratuliert dem Wettbewerbssieger zu dem hervorragenden Entwurf zur Entwicklung des Saarbrücker Osthafens. Es ist ein spannender, ganzheitlicher, aber auch herausfordernder Entwurf“, stellt ihr baupolitischer Sprecher Hermann Hoffmann fest. Die Fraktion würde sich freuen, wenn nach Möbel Martin als Initiativinvestor weitere Unternehmen dort ihre Zukunft sehen.

Allein auf die Kreativszene zu setzen, werde allerdings dem Anspruch für dieses große Gebiet im Osten der Stadt nicht gerecht. „Was muss jetzt geschehen, damit diese wirklich guten Ideen und Pläne mittelfristig zumindest eine Chance auf Realisierung haben? Nur auf Investoren und noch zu entdeckende Fördertöpfe zu hoffen, wie OB Britz es tut, ist jedenfalls nicht genug“, kritisiert Hermann Hoffmann und fragt: „Ist die städtische Wirtschaftsförderung so aufgestellt, so aktiv und auf die Zukunft ausgerichtet, dass wir als kleine Großstadt am Rande der Republik optimale Chancen auf eine prosperierende Zukunft haben?“

Saarbrücken habe seit Jahren die höchste Arbeitslosenquote im Saarland. Die Stadt tue sich schwer damit, interessante Flächen für Ansiedlungen aufzutun. Investoren stünden hier nicht Schlange. Daher stelle sich die Frage, was in Saarbrücken geschehen muss, damit es als modernes, attraktives und lebenswertes Zentrum der Großregion gesehen wird. „Vieles ist auf den Weg gebracht, wie z. B. der Verkehrsentwicklungsplan. Allerdings ist vieles auch noch im Argen. Die Modernisierung der Stadtmitte kommt nur in kleinsten Schritten voran, der Einzelhandel hat Sorge vor deutlichen Kundenverlusten durch neue Einkaufszentren in Lothringen und anderes mehr“, erläutert Hermann Hoffmann die derzeitige Situation.

„Daher ist es absolut unverständlich, wenn in einem Strategiepapier auf Ebene des Städtenetzwerks Quattropole, das unter Federführung der Landeshauptstadt entstand, die Schließung des Saarbrücker Flughafens gefordert wird. Außerdem lässt sich Saarbrücken als Messestandort den Rang ablaufen, weil es nichts auf die Reihe bekommt“, so Hermann Hoffmann weiter. In diesem Zusammenhang sei es auch gefährlich, dass bei einer ungeheuer wichtigen Investition wie dem geplanten Helmholtz-Zentrum kleinkarierte Diskussionen den gesamten Prozess gefährdeten. Es gehe nicht um die Frage, ob das Institut an der Uni oder anderswo in Saarbrücken gebaut werden soll, sondern darum, ob in Saarbrücken oder anderswo auf der Welt! Interessenten, die unkomplizierte Standorte anbieten, gebe es reichlich. Die Stadt müsse hier entschlossener sein.

„Saarbrücken hat großes Potential, am Osthafen und darüber hinaus. Wir brauchen aber eine Zukunftsstrategie für unsere Stadt, die umfassend harte und weiche Standortfaktoren optimiert. Dies muss schnell und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern geschehen. Dazu gehört auch eine effiziente Kommunikation, die wichtige Interessengruppen einbindet, neue Zielgruppen anspricht und neue Wege öffnet. In der Stadt müssen manche endlich aus den Puschen kommen – allen voran die Oberbürgermeisterin“, fordert Hermann Hoffmann abschließend.