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SR Ferien Open Air: Chance für Saarbrücken vertan

„Wir begrüßen, dass die Stadt St. Wendel mit ihrem Bürgermeister Peter Klär bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen, um das Nachfolgefestival für das Halberg Open Air zu veranstalten und damit das Festival für die Schülerinnen und Schüler zu retten“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel. Dies könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich sowohl der SR als auch die Landeshauptstadt Saarbrücken mitsamt Oberbürgermeisterin Britz vor ihrer Verantwortung gedrückt hätten.
„Der Verweis der Oberbürgermeisterin auf die schon bestehenden Veranstaltungen der Stadt kann kein Grund sein, das Festival nicht in Saarbrücken auszurichten. Schließlich hätte es gerade dadurch Möglichkeiten gegeben, Synergie-Effekte zu nutzen und entsprechend die Kosten – auch mit Hilfe von Sponsoren – zu reduzieren“, so das Fraktionsmitglied Andreas Neumüller, der auch Kreisvorsitzender der Saarbrücker Jungen Union ist.
„Sind wir jetzt Landeshauptstadt oder nicht?“, fragt Peter Strobel. Wenn Saarbrücken seine Rolle als Landeshauptstadt ernst nehmen würde, hätte es darum kämpfen müssen, dass das Festival in Saarbrücken bleibt. Stattdessen hatte die Stadtverwaltung das Thema zunächst komplett verschlafen, was leider symptomatisch für die Stadt sei. „Außerdem riskiert der SR, die Bindungskraft der jungen Menschen zum Halberg zu verlieren, und ist mit solchen Entscheidungen auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen. Schließlich war das Halberg Open Air das wichtigste Markenzeichen des Senders für das junge Publikum und damit die zukünftigen Hörer“, kritisiert Peter Strobel.
„Saarbrücken als Oberzentrum des Saarlandes ist aus allen Landesteilen gut mit dem ÖPNV zu erreichen und hält landesweit die meisten Schulplätze vor. Jetzt muss die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler sehen, wie sie nach St. Wendel kommt. Dieses Problem wird wohl beim saarVV abgeladen. Somit ist fraglich, ob die Schülerinnen und Schüler das neue Festival annehmen werden“, so Andreas Neumüller abschließend.