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Schindel bittet Saarbrücker Vereine zur Kasse

„Die Saarbrücker Stadtverwaltung um Sportdezernent Harald Schindel will die Nutzungsgebühren für die Sport- und Schwimmvereine anheben. Das ist das falsche Signal an diejenigen, die sich ehrenamtlich für unsere Gesellschaft einbringen“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der CDU im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel, die avisierte Gebührenerhöhung durch die Landeshauptstadt. Bei den meisten Vereinen werde die städtische Maßnahme die Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen für die meist jugendlichen Mitglieder nach sich ziehen. Das sei ein Bärendienst für die Jugendarbeit in den Vereinen.

„Diese Gebührenerhöhung trifft die Vereine empfindlich. So etwas kann sich nur jemand ausgedacht haben, der noch nie einen Sportverein von innen gesehen hat, wo man für einen 30 Euro-Ball einen Sponsor suchen geht. Wer im Verein sein Jahresbudget für 2018 gemacht hat, wird mit seinen Finanzen ins Schleudern geraten. Sportdezernent Schindel wird immer mehr zur Belastung für die Vereine der Landeshauptstadt. Willfährig spielt er, der zu allem Überfluss auch noch Sozialdezernent ist, den Spardezernenten. Anstatt für die Belange des Sports und der Vereine einzutreten, quetscht er die letzten Euros aus ihnen heraus. Dabei bringen die damit verbundenen Mehreinnahmen die Stadt finanziell auch nicht weiter“, so Peter Strobel.

Anders sehe die CDU-Fraktion die moderate Erhöhung der Bäder-Eintrittspreise für Erwachsene: „Diese Erhöhung ist in einem vertretbaren Rahmen und wird von uns mitgetragen“, so der sportpolitische Sprecher der CDU, Gerd Hirschmann. „Die Bäder müssen einigermaßen wirtschaftlich betrieben werden und fast in allen stehen Investitionen an. Wir glauben, dass es für die Anhebung der Erwachsenen-Eintrittspreise Verständnis bei den Saarbrücker Bürgerinnen und Bürgern gibt“, so Gerd Hirschmann.

Die Erhöhung von Eintrittspreisen und Nutzungsgebühren könne man nicht über einen Kamm scheren, sagen die Vertreter der CDU. „Solche Erhöhungen haben auch immer eine sozialpolitische Komponente und deshalb ist eine differenzierte Betrachtung, wie sie die CDU anstellt, auch geboten“, so Gerd Hirschmann und Peter Strobel abschließend.