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Lärmschutz am Staden: CDU fordert Bürgerversammlung

„Jetzt im Frühling zieht es die Menschen nach draußen in die Sonne. Der beliebteste Erholungsort für die Saarbrücker ist zweifelsohne der Staden, wo es bei schönem Wetter die Menschenmassen hinzieht. Aber wegen des Verkehrslärms der A 620 ist die Situation für die Menschen sowohl am Staden als auch in St. Arnual unzumutbar“, stellt Hermann Hoffmann, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat, fest. Dies würde von allen Verantwortlichen in der städtischen Politik geteilt. Die CDU fordere deshalb, dass die Bürgerinnen und Bürger über Fakten und Möglichkeiten informiert werden. Geschwindigkeitsbeschränkungen und Flüsterasphalt seien Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden könnten und zu einer Verbesserung der Situation für die Anwohner beitragen können. Was den Bau von Lärmschutzwänden angehe, gebe es offenbar rechtliche Zwänge und fachliche Hürden.

„Um diese Gegebenheiten auch für die Bürgerinnen und Bürger transparent und nachvollziehbar zu machen, hat die CDU-Stadtratsfraktion in der Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch eine Bürgerversammlung gefordert“, erläutert Hermann Hoffmann. In dieser Versammlung sollten die Verantwortlichen des Baudezernates und des Landesbetrieb für Straßenbau als zuständiger Behörde für die Autobahnen im Land die Situation erläutern sowie eindeutige Zielsetzungen für einen dauerhaften Lärmschutz vorstellen. Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie zu diesem Thema erstellt. Vom Baudezernat wurde im Ausschuss zugesagt, eine Bürgerversammlung durchzuführen, sobald die Studie – wohl im Herbst – fertig sei. Dann liegen alle Fakten auf dem Tisch.

„Sowohl die Menschen in St. Arnual als auch die Anwohner des Stadens können zu Recht Verbesserungen erwarten. Lärmschutz bedeutet mehr Lebensqualität! Und der Staden als der zentrale Erholungsraum unserer Stadt verdient besondere Beachtung. Die CDU wird sich deshalb weiterhin für den Lärmschutz einsetzen“, so Hermann Hoffmann abschließend.