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Raubüberfall an der Johanneskirche: Falsche Realitätswahrnehmung der SPD

Zu den Äußerungen der SPD-Kreisvorsitzenden Isolde Ries bezüglich des Raubüberfalls an der Johanneskirche erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel:

„Offenbar nimmt Frau Ries die Realität falsch wahr. So sagt sie, dass Innenminister Klaus Bouillon schon jetzt Videoüberwachungen durchführen könnte und dafür niemanden bräuchte. Dabei unterschlägt sie allerdings, dass die Landeshauptstadt dafür die notwendige Infrastruktur bereitstellen muss, wie z.B. den Anschluss an das städtische Breitbandnetz, damit die Videodaten übertragen werden können. Dies ist ein Teil der von Innenministerium angestrebten Sicherheitspartnerschaft mit der Landeshauptstadt, zu der es aber von städtischer Seite bisher noch keine Zustimmung gibt. Entgegen den Aussagen von Frau Ries wurden auch niemals 400 Kameras angekündigt und es wurden auch nicht alle Täter gefasst. Von den fünf Tätern konnten drei flüchten. Wenn es am Tatort an der Johanneskirche aber Videokameras gegeben hätte, hätten diese wertvolles Beweismaterial für die Ergreifung aller Täter liefern können.

Ganz abenteuerlich wird es aber, wenn Frau Ries versucht, der CDU Personalabbau bei der Polizei zu unterstellen. So wurden unter der SPD-Regierungszeit von 1985 bis 1999 im Durchschnitt weniger als 40 Polizeibeamte im Jahr eingestellt, seit dem Jahr 2000 unter der CDU-Regierung über 100 Beamte im Jahr. Klaus Bouillon ist seit knapp zwei Jahren im Amt. Seit dieser Zeit hat er fast genauso viele Polizeikräfte eingestellt wie die SPD in ihrer gesamten SPD-Regierungszeit. Und so etwas nennt Isolde Ries einen Personalabbau. Das sind die alternativen Fakten der Saarbrücker SPD!“