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Rot-Rot-Grün verhindert neues Sportzentrum im Saarbrücker Westen

„Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Vereine und der Breitensport in Saarbrücken weder bei Oberbürgermeisterin Britz noch bei ihrer Ratsmehrheit aus SPD, Linken und Grünen den Stellenwert genießen, den sie eigentlich verdient hätten. Anders kann man die Ablehnung unseres Antrags, im Saarbrücker Westen endlich ein zukunftsfähiges Sportzentrum zu errichten, nicht interpretieren“, stellt der sportpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Gerd Hirschmann, fest. Hintergrund ist die Ablehnung des im Rahmen der diesjährigen Haushaltsberatungen gestellten CDU-Antrags, das Sportzentrum West im städtischen Haushalt sowie im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs GMS für die kommenden Jahre zu verankern.

„Natürlich ist uns bewusst, dass der Bau und die Planung einer solchen Anlage einen hohen finanziellen Aufwand für die Stadt Saarbrücken und den Saarbrücker Gebäudemanagementbetrieb GMS bedeuten. Daher haben wir vorgeschlagen, das Projekt gemeinsam mit der Stadt Völklingen umzusetzen. Somit käme ein interkommunales Vorzeigeprojekt zu Stande, welches auch noch durch Fördermittel von Seiten des Landes überdurchschnittlich unterstützt würde. Doch anstatt sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie man für die Vereine und Sportler eine tragfähige Lösung herbeiführen könnte, macht sich die Oberbürgermeisterin lieber über das Fischzuchtdesaster in Völklingen lustig und versucht so, Völklingen grundsätzlich als nicht geeignet für eine Kooperation darzustellen. Es ist einfach nur traurig, dass die Menschen im Westen seit jetzt fast zehn Jahren auf eine Halle und ein Sportzentrum warten müssen, weil sich die Verwaltungsspitze schon nur dem Versuch entgegenstellt, eine Realisierung des Projektes herbeizuführen“, so Alexander Keßler, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Bezeichnend hierzu sei auch die Tatsache, dass von den Mehrheitsfraktionen im Sportausschuss ein Sportstättenentwicklungsplan abgelehnt worden sei.

Das Ziel der CDU-Fraktion bleibe es, trotz dieser Ablehnung eine kontinuierliche und nachhaltige Entwicklung aller Saarbrücker Sportstätten zu erreichen. Hierzu sei eine Kooperation zwischen Saarbrücken und Völklingen für dieses Projekt zwingend notwendig. „Für solche Fälle gibt es neben den Fördermitteln für eine interkommunale Kooperation auch die Möglichkeit, beim Land eine Bedarfszuweisung zu beantragen. Damit könnten die Kosten, die auf Saarbrücken entfallen, nochmals reduziert werden. Derzeit sieht es aber so aus, dass das Projekt an der Oberbürgermeisterin sowie der Koalition im Saarbrücker Stadtrat scheitern wird“, so Gerd Hirschmann weiter, der auch Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Saarbrücken-West ist.

„Nur weil Völklingen sich bei der Fischzucht übernommen hat, ist das noch lange kein Grund, immer nur mit Häme und Arroganz zu reagieren, wenn man eine Kooperation mit der Mittelstadt ins Gespräch bringt. Ganz besonders dann nicht, wenn man – wie die Oberbürgermeisterin mit dem Abenteuer Messe Saarbrücken – ebenfalls einen zweistelligen Millionenbetrag verbrannt hat und damit sozusagen sein eigenes Fischzuchtdesaster am Bein hat. Gerade wegen der Überschuldung der Landeshauptstadt Saarbrücken werden Kooperationen mit anderen Kommunen immer notwendiger. Engstirnigkeit muss auch und gerade in der Finanzpolitik durch Kreativität ersetzt werden“, ergänzt Alexander Keßler abschließend.