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Saarbahn: Besonnenheit ist gefragt!

Vor den morgigen Aufsichtsratssitzungen im Stadtwerke/Saarbahn-Konzern ruft der CDU Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel, dazu auf, sich an den Fakten zu orientieren und besonnen zu entscheiden: „Wir sollten uns an Zeiten erinnern, in denen verantwortungsvolle Aufsichtsratsmitglieder die Stadtwerke neu aufgestellt haben und die Interessen der Stadtwerke sowie der Stadt über sonstige Interessen gestellt haben.“

Heute sehe die Situation leider anders aus, so Peter Strobel: „Wenn Partikularinteressen und persönliche Animositäten das Handeln in Aufsichtsräten bestimmen, dann läuft etwas falsch! Ganz besonders, wenn Einzelne sich dazu aufschwingen, ihre Vertreter in den Aufsichtsräten zu einer Haltung zu zwingen, die die meisten weder nachvollziehen, noch teilen.“

Alle Beteiligten wollten die Direktvergabe, aber jedem müsse doch klar sein, dass falls ein eigenwirtschaftlicher Antrag zur Bedienung des Saarbrücker Nahverkehrs von einem Fremdanbieter vorgelegt werde, die Saarbahn raus sei, so Peter Strobel: „Dass die Saarbahn für diesen Fall einen eigenen eigenwirtschaftlichen Antrag ausarbeitet, ist nicht mehr und nicht weniger als eine zusätzliche Absicherung, insbesondere im Interesse der Beschäftigten. Wenn dann ein Geschäftsführer auf diese Absicherung bewusst verzichten will, handelt er der Verpflichtung des vorsichtigen Kaufmanns entgegen. Wenn er dann auch noch zur Durchsetzung seiner Ideen interne Papiere an einen öffentlichen Verteiler verschickt, stellt er seine Eignung doppelt in Frage.“

Unverständlich sei auch, dass die Gewerkschaft ins selbe Horn stoße: „Dass gerade ein ver.di-Vertreter propagiert, die Saarbahn solle auf die Ausarbeitung eines eigenwirtschaftlichen Angebots verzichten, kann nur verwundern. Diese Haltung ist alles andere als im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“