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Geplante Windkraftanlagen: Burbacher Bürger müssen informiert werden!

„Wie inzwischen bekannt ist, plant die Firma DunoAir die Errichtung von zwei Windparks auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Saarbrücken. Die beiden vorgesehenen Standorte in Gersweiler und Burbach werden jeweils kritisch von der örtlichen CDU gesehen, da an beiden Standorten leider immer noch viele Fragen offen sind und bisher nicht abschließend geklärt werden konnte, inwieweit die Projekte Bürger, Kulturgüter sowie Flora und Fauna einschränken“, so der Burbacher CDU-Stadtverordnete Andreas Neumüller, der auch Mitglied im Umwelt- und im Bauausschuss des Saarbrücker Stadtrates ist.

Am Burbacher Standort sollen sechs Windräder mit einer Höhe von jeweils 207 Metern entstehen. Es sei bekannt, dass zum Bau der Anlagen pro Windrad rund 350 LKW bzw. Schwertransporte benötigt werden. Das Burbacher Weyerbachtal, in dem ein Teil der Anlagen entstehen soll, sei Naherholungsort für viele Menschen aus dem Saarbrücker Westen und von außerhalb. Insbesondere gebe es hier auch denkmalgeschützte Kulturgüter sowie Wohnhäuser innerhalb des eigentlich geltenden Mindestabstandes von 800 Metern.

„Bezirksbürgermeister Theres und Umweltdezernent Brück wollen nun im Oktober die Bürger über das Projekt in Gersweiler informieren. Auf meine Nachfrage im Haupt- und Wirtschaftsausschuss des Saarbrücker Stadtrates, wann denn eine Informationsveranstaltung für die Bürger in Burbach geplant sei, konnte Oberbürgermeisterin Britz leider keine Antwort liefern“, kritisiert Andreas Neumüller.

Es sei nicht tragbar, dass die Stadtverwaltung und insbesondere der Bezirksbürgermeister sich nur um die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Gersweiler und Klarenthal kümmerten und die Interessen der Burbacher Bürgerinnen und Bürger scheinbar kein Gehör fänden, obwohl hier die doppelte Anzahl an Anlagen gebaut werden soll. Die Stadtverwaltung müsse umgehend einen Termin finden, um die Bürger auch hier mit einzubeziehen und kritischen Fragen der Bürger einen Raum zu bieten. „Sonst kann es im Interesse der Bürger keine Zustimmung zum gemeindlichen Einvernehmen geben, das der Stadtrat zur Realisierung des Projektes notwendigerweise herstellen muss“, stellt Andreas Neumüller abschließend fest.