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Einsegnungshalle der Friedhöfe St. Johann und Ensheim: Stadtverwaltung geht auf Forderungen der CDU-Fraktion ein

„Die Saarbrücker Stadtverwaltung ist bei der Sanierung der Einsegnungshallen auf den Friedhöfen St. Johann und Ensheim auf die Forderungen der CDU-Stadtratsfraktion eingegangen“, gibt Stefan Brand, Sprecher der CDU-Fraktion im städtischen Friedhofsausschuss bekannt. So werde die Einsegnungshalle auf dem Friedhof St. Johann endlich saniert und auf dem Ensheimer Friedhof werde es weiterhin eine Kühleinheit geben.

Die CDU-Fraktion hat schon seit Jahren eine Sanierung der Einsegnungshalle auf dem St. Johanner Friedhof gefordert, weil die Zustände dort nicht mehr tragbar waren, beispielsweise hat es in die Halle hineingeregnet. Mit dieser Forderung sind wir aber immer wieder bei der Stadtverwaltung abgeblitzt. „Offenbar hat dort jetzt ein Umdenken stattgefunden und die Halle wird saniert. Damit können sich die Angehörigen in Zukunft in einem würdigen Rahmen und trocken von den Verstorbenen verabschieden“, erläutert Stefan Brand.

Bei der Sanierung der Einsegnungshalle auf dem Ensheimer Friedhof habe offenbar ebenfalls ein Umdenken der Stadtverwaltung stattgefunden. Dort sollten nämlich alle Kühlmöglichkeiten wegfallen, so dass eine Verabschiedung von den Verstorbenen im Bezirk Halberg nur noch zentral in Güdingen hätte stattfinden können, was gerade für ältere Menschen schwierig gewesen wäre. „Gegen diese komplette Streichung hatten sich die CDU-Fraktionen im Stadtrat und im Bezirksrat Halberg sowie die CDU Ensheim vehement ausgesprochen und für den Erhalt zumindest einer Kühlzelle plädiert. Dies wurde vor wenigen Wochen jedoch noch von der rot-rot-grünen Ratsmehrheit und der Stadtverwaltung abgelehnt“, erläutert Andreas Neumüller, ebenfalls Mitglied im Friedhofsausschuss.

Gegen diese Entscheidung hatten die Ensheimer Bevölkerung und Kirchengemeinden heftig protestiert. Diese Proteste haben anscheinend Wirkung gezeigt, denn in der gestrigen Sitzung des Friedhofsauschusses hat die Stadtverwaltung zugesagt, dass es in Ensheim weiterhin einen Abschiedsraum mitsamt Kühlplatz für den Verstorbenen geben soll. „Der Abschied von dem Verstorbenen auf dem örtlichen Friedhof ist für die trauernden Angehörigen wichtig. Diese Form des Abschiednehmens hat auch etwas mit unserer Trauerkultur zu tun. Es gilt, diese vor Ort zu bewahren. Deshalb sind wir froh, dass die Verwaltung nun eingelenkt hat und in Ensheim weiterhin eine würdevolle Verabschiedung vor Ort möglich ist“, so abschließend Iris Scherer-Wunn, für die CDU Ensheim im Bezirksrat Halberg.