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Fechinger Talbrücke: Nicht mit Provisorium Zeit und Geld verlieren sondern sofort neu bauen!

„Nach dem, was bisher bekannt geworden ist, scheint ein Ersatzneubau der Fechinger Talbrücke unausweichlich. Warum sollten wir ein Dreivierteljahr ins Land gehen lassen, um dann viel Geld in ein Provisorium zu stecken und die Frage des Ersatzneubaus ist doch nur verschoben?“, fragt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat und CDU-Kreisvorsitzende, Peter Strobel, mit Blick auf die bisherigen Überlegungen der Brücken-Task Force im Wirtschaftsministerium. „Wir sollten umgehend mit dem Rückbau beginnen, damit zügig der Neubau erfolgen kann. Ein Planfeststellungsverfahren könnte meines Erachtens umgangen werden, indem wir die ursprüngliche Planung der Brücke übernehmen und lediglich die statischen Berechnungen den heutigen Gegebenheiten anpassen. Damit wäre ein unmittelbarer Neubau möglich und auch dem Denkmalschutz wäre Rechnung getragen“, so Peter Strobel weiter. Nach dem gleichen Prinzip müsse auch mit der Grumbachtalbrücke verfahren werden. Diese liegt auf dem ohnehin gesperrten Autobahnabschnitt der A6 und von ihr wisse man schon seit längerer Zeit, dass sie neu gebaut werden müsse. Auch das dazwischen liegende Brückenbauwerk, die Bischmisheimer Talbrücke, müsse jetzt begutachtet und in die Überlegungen einbezogen werden.

„Was die Umleitungsstrecken angeht, muss es gelingen, eine Art Ringlösung um den gesperrten Bereich zu legen, so dass jeweils nur eine Fahrtrichtung auf den Umleitungsstrecken mit dem zusätzlichen Verkehr belastet wird. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge aus Richtung Mannheim auf die B40 über Rentrisch, Scheidt und Schafbrücke zur A6 / A620 geführt, und die Fahrzeuge aus Richtung Luxemburg über die L108 (Flughafenstraße / Staffel) wieder auf die A6 geleitet werden. Entsprechende Änderungen in der Vorfahrtsberechtigung und bei Ampelschaltungen, sowie ggf. kleinere bauliche Maßnahmen, sollten hier einen einigermaßen geregelten Abfluss ermöglichen. Der Schwerlastverkehr soll weiterhin schon vorher über das Neunkircher Kreuz auf die A8 geleitet werden.
Beide Fahrtrichtungen dauerhaft über die Flughafenstraße zu führen, kann der Verkehrsknoten Heringsmühle in Fechingen nicht leisten; nach den Osterferien droht hier der Kollaps. Ortskundige Bürger sollen die Gelegenheit erhalten, Vorschläge zu Verkehrsführungen zu machen. Von Betroffenen- bzw. Nutzerseite können hier wertvolle Hinweise kommen. Jetzt sind unkonventionelle Maßnahmen gefragt, Denkverbote sind verboten“, so Peter Strobel abschließend.