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Brückensperrung: Chancen für ÖPNV müssen erst eröffnet werden!

In der Stellungnahme der Landeshauptstadt nach der gestrigen Sitzung der Brücken-Task Force wurden die Chancen für eine verstärkte Nutzung des ÖPNV betont. „Das ist ja gut und schön, aber wenn man damit ernst machen möchte, muss man auch die Gelegenheit dafür schaffen, dass die ÖPNV-Nutzung echte Vorteile bietet“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel, und weiter: „Es macht ja keinen Sinn, dass man den Bus nimmt, um dann im gleichen Stau zu stehen, wie alle anderen auch. Also muss geprüft werden, wo auf den Umleitungsstrecken das Einziehen einer Busspur möglich ist und wo Sonderwege für den ÖPNV eröffnet werden können.“

Einen Sonderweg am Stau zwischen Brebach und Fechingen vorbei sieht Strobel in einer Trasse, die den Busverkehr über die Wiedheck, die Kurt-Schumacher-Straße und einen Feldwirtschaftsweg hinter dem Rathaus Brebach vorbei, durch den Talweg wieder auf die Provinzialstraße in Fechingen leitet: „Dieser Bypass funktioniert in beide Richtungen. Um Bus-Begegnungen auf dem Feldwirtschaftsweg zu vermeiden, ist hier eine Ampelregelung herzustellen, die eine Grünphase auf Bedarfsanforderung durch den Busfahrer herbeiführt. Damit läuft der ÖPNV exklusiv am Stau vorbei und bietet den Fahrgästen einen ordentlichen Zeitvorteil. Straßenverkehrsrechtliche Bedenken müssen in diesem Fall hinten angestellt werden, besondere Herausforderungen bedürfen besonderer Maßnahmen. Ich bin gespannt, ob die Verwaltung hier flexibel sein wird“, so Peter Strobel abschließend.