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Barrierefreiheit des Filmhauses offenbar vor dem Aus!

„Die Umbaupläne zur Barrierefreiheit des Filmhauses stehen offenbar vor dem Aus!“, so Elke Masurek, kulturpolitische Sprecherin der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion. Wie der CDU in der Fragestunde des Stadtrates am Dienstag von Kulturdezernent Brück mitgeteilt wurde, ist bereits der Bau des Behinderten-WCs schon nicht mehr möglich. Zur Frage der CDU nach dem Bau des Fahrstuhls gab es seitens der Verwaltung dann gar keine Antwort mehr.

Dazu Elke Masurek weiter: „Der Dezernent ließ uns wissen, dass es wohl Schwierigkeiten mit dem Eigentümer der Immobilie gäbe, der mit diesen Baumaßnahmen eine Mieterhöhung verknüpft. Jetzt können die Stadt und vor allem der Kulturdezernent zeigen, wie wichtig ihnen die Institution Filmhaus ist. Die rot-rot-grüne Koalition beschließt mit ihrer Mehrheit so viele Absurditäten, dass die eigentlichen Prioritäten in den Hintergrund geraten; offensichtlich haben SPD, Linke und Grüne das Interesse daran verloren, allen Betroffenen den barrierefreien Zugang zu dieser traditionellen Spielstätte zu ermöglichen.“

Es sei einfach nicht akzeptabel, dass die Pläne nun zu scheitern drohen, zumal der Stadt für die Baumaßnahmen zur Barrierefreiheit auch noch Fördergelder von der FilmFörderungsAnstalt in Berlin (FFA) bereit stünden.

„Es zeigt sich wieder einmal, dass bei der Stadt Kurzsicht das Handeln bestimmt. Viel Geld wurde im Filmhaus in Einrichtungen für Seh- und Hörbehinderte investiert, für Menschen mit anderen Behinderungen sind jetzt keine Mittel mehr übrig. Das ist Kultur-, Behinderten- und Finanzpolitik auf Kreisliga-Niveau. Die Stadt muss sich der Gretchenfrage, die Kultur in Saarbrücken ein entscheidendes Stück weiter barrierefrei zu machen, stellen“, so Elke Masurek abschließend.