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Saarmesse-Tod: „Frau Britz, das ist Ihr Werk!“

„Nicht etwa besondere Umstände oder eine konjunkturelle Krise haben das Ende der Saarmesse bewirkt – nein, einzig und allein persönliche Animositäten sowie das übersteigerte Geltungs- und Herrschaftsbedürfnis der Oberbürgermeisterin haben die Saarmesse GmbH ins Aus geführt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel.

„Es gab seinerzeit keinen einzigen nachvollziehbaren Grund für die Landeshauptstadt, die Saarmesse GmbH ohne durchdachtes Konzept zu erwerben. Mit 7 Millionen Euro hat sich die Stadt damit auch noch ein von Anfang an zu erwartendes jährliches Defizit von fast 1 Million Euro eingekauft. Dafür trägt Frau Britz die Verantwortung, unterstützt wurde sie dabei von den Stadtratsfraktionen von SPD, Linken und Bündnisgrünen“, ruft Peter Strobel die Fakten in Erinnerung und ergänzt: „Fünf Jahre hatte die Stadtverwaltung Zeit, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, fünf Jahre ist rein gar nichts passiert.“

Jetzt eine Verlustabdeckung durch das Land auch nur ins Gespräch zu bringen sei geradezu grotesk, belege aber auch den mangelnden Sachverstand und die Verzweiflung, die in der Führungsetage des Saarbrücker Rathauses herrschen müsse.

„Die Stadt hat nach der diesjährigen, vermutlich letzten, Internationalen Saarmesse die Aufgabe, sich um Anschlussbeschäftigungen für die knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern und die Messegesellschaft in einem geordneten Prozess aufzulösen. So werden wenigstens zukünftige Kosten für die Stadt vermieden. Sollten noch Werte in der Gesellschaft sein, was zu bezweifeln ist, würden diese an die Gesellschafterin Stadt fallen. Damit wäre das Messe-Abenteuer für die Stadt beendet und es lägen dann alle zukünftigen Überlegungen zum Veranstaltungs-, Kongress- und Messegeschäft bei der CCS, bei der die Stadt über ihre Beteiligung auch zukünftig am Tisch sitzt. Um den Interessen einer Hauptgruppe der bisherigen Saarmesse-Aussteller Rechnung zu tragen, könnte z.B. an der Congresshalle mit Freigelände im Bürgerpark ein Messeformat ‚Bauen, Renovieren, Wohnen‘ etabliert werden.
Frau Britz hat mit weit über 7 Millionen Euro viel Geld der Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger direkt in die Saar geworfen. Es ist ein Jammer, was mit der Saarmesse angestellt wurde. Aber damit nicht noch mehr Geld verbrannt wird, kommt man jetzt besser zum Ende mit Schrecken, als zum Schrecken ohne Ende“, so Peter Strobel abschließend.