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Insolvenzverfahren gabb: CDU begrüßt Engagement der Gesellschafter zur Rettung der Freiwilligen Ganztagsschulen und kündigt Aufarbeitung der Rolle der Stadt an

Wie der CDU-Stadtratsfraktion zugetragen wurde, wird das Planinsolvenzverfahren der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeitslosenberatung und Beschäftigung Burbach mbH (gabb) entgegen der ursprünglichen Planung nun doch nicht genutzt werden können, um mit einem „zukunftsorientierten Konzept“ neu durchzustarten (SZ vom 06.10.2015). Noch Anfang November wollte man um das wichtigste Standbein, „der Nachmittagsbetreuung an elf Schulen in der Stadt Saarbrücken und dem Regionalverband“, die gabb neu ausrichten. Nun scheint das Ende der gabb bereits zum 31.01.2016 besiegelt.

Wie es scheint können die Schulprojekte samt Personal in eine neue Trägerschaft überführt werden. Die Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion begrüßt, dass sich vor allem die Gesellschafter Caritas und Diakonisches Werk, die den Hauptteil der Fortführung der Schulprojekte stemmen werden, eingebracht haben.

„Caritas und Diakonisches Werk übernehmen Verantwortung für die Beschäftigten sowie für die Kinder und Eltern, die von einer möglichen Schließung der Nachmittagsbetreuung betroffen gewesen wären. Den Trägern ist für ihr Engagement zu danken. Es bleibt für die CDU-Fraktion aber die Frage, wie es zu dieser prekären Situation kommen konnte und warum es nicht gelungen ist, den ursprünglichen Plan aufrecht zu erhalten, nämlich die gabb mit der Nachmittagsbetreuung als Kernbestandteil fortzuführen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die Arbeit der Landeshauptstadt in den letzten Wochen vor allem in Abwarten bestand“, so der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Stadtrat, Rainer Ritz.
Deshalb kündigt er die Aufarbeitung des Falls „gabb“ in den städtischen Gremien an: „Wir wollen wissen, warum man für die Betroffenen, die nun arbeitslos werden, keine Lösung gefunden hat. Auch stellt sich die Frage, warum es den Trägern nicht gelungen ist, die Zeitabläufe etwas zu entkrampfen. Mit etwas mehr Zeit hätte der Insolvenzverwalter vielleicht die Chance gehabt, weitere Lösungen zu finden. Hier geht es um Menschen, denen die Arbeit in den Maßnahmen oft ein Neuanfang nach schwerer Zeit bedeutet hat, deshalb ist dieses abrupte Ende für die betroffenen Menschen eine Katastrophe und das seit Monaten andauernde Schweigen der Oberbürgermeisterin unerträglich.“