Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

Barke erteilt städtischen Messeplänen eine Abfuhr

„Die jüngsten Äußerungen des SPD-Staatssekretärs im saarländischen Wirtschaftsministerium, Jürgen Barke, zum Messe- und Kongressstandort Saarbrücken kann man nur als eine deutliche Abfuhr für die städtischen Messepläne deuten“, kommentiert Peter Strobel, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat und weiter: „Wieder einmal hat es die Oberbürgermeisterin aufgrund persönlicher Animositäten nicht geschafft, im Wirtschaftsministerium die Saarbrücker Interessen zu wahren.“

Barke hatte deutlich gemacht, dass die Zusammenlegung des Messe- und Kongresswesens am Standort Congresshalle auf absehbare Zeit nicht kommen werde. Damit sei klar, dass auch nach 2019 vorerst nur das Gelände am Schanzenberg für Messen zur Verfügung stehe. Außerdem hatte der Wirtschaftsstaatssekretär einer gemeinsamen Messe- und Kongressgesellschaft von Stadt und Land, worauf die Stadt immer wieder gedrängt und gehofft hatte, eine klare Absage erteilt. Bis heute habe die Stadt keine Ahnung, was sie mit der Messe eigentlich anfangen wolle, vieles deute darauf hin, dass am Ende nur die Liquidation bleibt.

„Leider wurden in der Zwischenzeit aber mehr als sieben Millionen Euro an Steuergeldern sinnlos aus dem Fenster geworfen, bloß weil OB Britz und die SPD unbedingt die Messegesellschaft haben wollten. Jetzt steht die Saarmesse kurz vor der Pleite und damit alle größeren Messen vor dem Aus, bedauert Peter Strobel. Nun sollen auch noch 1,2 Millionen Euro hinterher geworfen werden, weil die rot-rot-grüne Ratsmehrheit beschlossen hat, vorzeitig zwei Hallen von der inzwischen eigenen Messegesellschaft zu erwerben. Das ist völlig absurd, hier wird vorsätzlich Geld vernichtet!

„Es wäre die Pflicht der Oberbürgermeisterin gewesen, wenigstens die Regeln einzuhalten, die für gewissenhaftes kaufmännisches Handeln gelten, anstatt ein Geschacher unter Parteifreunden zulasten der Stadt abzunicken. Die Stadt muss endlich Klarheit schaffen, was mit Messegesellschaft und den großen Messeveranstaltungen wie der Saarmesse passieren soll, statt den SPD-internen Streit mit dem zuständigen Landesministerium auf Kosten der Saarbrücker zu pflegen“, fordert Peter Strobel abschließend.