Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

Wie geht es mit Ophüls weiter?

„Das momentan laufende Max-Ophüls-Festival ist das letzte unter der Leitung von Gabriella Bandel. Deshalb stellt sich die Frage, wie es zukünftig mit dem Festival weitergeht“, so Elke Masurek, kulturpolitische Sprecherin der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion und Mitglied im Ophüls-Aufsichtsrat.

Das Max-Ophüls-Festival ist das mit Abstand bedeutendste Festival für Nachwuchsregisseure im deutschsprachigen Raum. Diesen Leuchtturm gelte es zu sichern und weiterzuentwickeln. „In Anbetracht der schwierigen finanziellen Verhältnisse bei Stadt und Land müssen deshalb Prioritäten gebildet werden. „Jetzt rächt es sich, dass der neue Kulturdezernent Thomas Brück das Thema Kulturentwicklungsplan nicht angehen will. Gelder werden weiterhin nach dem Gießkannenprinzip verteilt, über alternative Finanzierungsmodelle, wie wir sie schon angeregt haben, wird nicht nachgedacht“, kritisiert Elke Masurek.

Es stelle sich auch die Frage, ob es nicht ein Fehler war, den Vertrag mit Gabriella Bandel nicht zu verlängern. Frau Bandel hatte es durch ihren hervorragenden Ruf, ihre Integrität und ihr langes Engagement für das Festival geschafft, Sponsoren zu akquirieren und zu binden, denn gerade im Bereich des Kultursponsorings und Mäzenatentums spiele für die Geldgeber Verlässlichkeit eine große Rolle. Eine personelle Veränderung bedeute daher womöglich ein Risiko.

„Ob unter diesen Umständen das wohl flapsig gemeinte Angebot von OB Britz bei der Ophüls-Eröffnungsfeier, nach neuen Sponsoren Straßen in Saarbrücken zu benennen, unbedingt hilfreich war, darf getrost bezweifelt werden“, kritisiert Elke Masurek abschließend.