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Postengeschacher bei der Stadt: Endlich lässt Rot-Rot-Grün die Katze aus dem Sack

„Endlich hat ein führender Vertreter von Rot-Rot-Grün zugegeben, dass es bei den Stellenbesetzungen in der Stadtverwaltung nicht mehr um die Qualifikation, sondern einzig und allein um das richtige Parteibuch geht“, stellt Peter Strobel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Saarbrücker Stadtrat, entrüstet fest. Kulturdezernent Thomas Brück hatte bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Ophüls-Programm explizit erläutert, dass bei der Besetzung der neuen Festivalleitung am Ende „eine fachliche Lösung stehen [soll], keine politische, es geht ja nicht um die Besetzung einer Amtsleiter-Stelle“ – nachzulesen in der heutigen Ausgabe der Saarbrücker Zeitung. „Dies kann im Umkehrschluss nur bedeuten, dass Rot-Rot-Grün die Amtsleiterstellen in der Stadtverwaltung nicht nach fachlichen, sondern nach politischen Kriterien vergibt. Damit ist die Katze endlich aus dem Sack“, so Peter Strobel.

Das zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass die Ratsmehrheit aus SPD, Linken und Grünen sich die Stadt untertan gemacht hat und sie ihren eigenen Interessen unterordnet. „Das hat sich auch in der letzten Stadtratssitzung gezeigt, als ich in öffentlicher Sitzung den Vorwurf in Richtung SPD geäußert habe ‚Sie glauben wohl die Verwaltung ist allein dazu da, die Vorschläge aus Ihrer Parteizentrale umzusetzen.‘ Antwort des SPD Fraktionsvorsitzenden Peter Bauer: ‚Wozu sonst?‘ Diese Aussage in Verbindung mit den aktuellen Einlassungen von Dezernent Brück offenbaren die schamlose Selbstbedienungsmentalität von SPD, Linken und Grünen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, so Peter Strobel.

Der ganze Vorgang lasse Schlimmes für die Zukunft erahnen. „Welcher fachlich versierte Kandidat von außen wird sich denn in Zukunft noch auf eine Stelle bei der Stadt bewerben, wenn schon von vorneherein klar ist, dass irgendein mittelmäßig qualifizierter Parteibolzen die Stelle kriegt?“, fragt Peter Strobel. Die Auswirkungen dieses Geschachers werden sich auch bei der Besetzung des Baudezernats zeigen, wo ja jetzt schon klar ist, dass fachliche Qualität keine Chance haben wird.

„Das Schlimme an der ganzen Sache ist allerdings, dass Oberbürgermeisterin Charlotte Britz dem Treiben ungerührt zuschaut. Entweder will sie sich bewusst mit unfähigem Personal umgeben, damit ihr Licht umso heller strahlt, oder sie kann sich weder in ihrer eigenen Partei noch in der rot-rot-grünen Koalition durchsetzen. Beides wäre schlimm für die Entwicklung unserer Stadt“, so Peter Strobel abschließend.