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CDU will städtebauliches Entwicklungskonzept für Alt-Saarbrücken

„Schön, dass die Saarbrücker SPD mit Blick auf die Entwicklung von Alt-Saarbrücken langsam aus der Schockstarre erwacht, ihre Strategie zu ändern scheint und versucht, auf den fahrenden Zug aufzuspringen“, so Peter Strobel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Saarbrücker Stadtrat. Vor ein paar Wochen noch erntete Strobel von eben dieser SPD Hohn und Spott für den Vorschlag, sich mit den Problemen und vor allem den Chancen Alt-Saarbrückens konzeptionell auseinanderzusetzen. Die CDU begrüßt ausdrücklich die Kehrtwende der Genossen und vermutet dort ein gewisses Potenzial an Lernfähigkeit.

Folgende Themen müssen in einem Konzept für Alt-Saarbrücken, wie es die CDU in den Ausschüssen fordert, u. a. zur Sprache kommen:

  • Entwicklung des Pingusson-Gebäudes und dessen Umfeld, vor allem mit Blick auf die von der CDU begrüßten Erweiterungsabsichten der Handwerkskammer (HWK): Hier ist die Stadt gefordert, mit der HWK und dem Land für eine zukunftsorientierte Gestaltung des öffentlichen Raumes zu sorgen. Dazu gehören u.a. der optische Zustand des Straßenraumes sowie die Regelung des fließenden und ruhenden Verkehrs. Die HWK hat die Bereitschaft signalisiert, hierzu einen Wettbewerb auszuloben.
  • HTW-Erweiterung und Campusgestaltung, Schaffung von Wohnraum für Studenten
  • Gelände der Saarbahn (Busdepot): Muss ein so hochwertiger innerstädtischer Raum als Standplatz und Werkstatt für Busse dienen? Gibt es nicht bessere Nutzungsoptionen und gibt es nicht Brachflächen, die für eine Nutzung als Busdepot geeignet sind?
  • Zustand und Entwicklung des Bildungsstandortes unter Einbeziehung der dort ansässigen Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.
  • Entwicklung des Messegeländes: Was soll dort geschehen? Bisher hat die Stadt kein Konzept, noch nicht einmal eine Idee.
  • Ertüchtigung der Straße durchs Deutschmühlental mit Vollanschluss Messe: Nur so kann überflüssiger Durchgangsverkehr in der City beseitigt werden.
  • Sicherung, Aktivierung und Profilierung der Eisenbahnstraße als Einkaufsschwerpunkt.

Sascha Grimm, Stadtratsmitglied und Vorsitzender der CDU Alt-Saarbrücken, ergänzt: „Die Förderung hochschulnahen Wohnens, etwa auf dem Gelände des Busdepots bis hin zum Milchhofgelände, muss ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts sein. Dies hilft nicht nur dem Hochschulstandort Alt-Saarbrücken, sondern würde durch die Belebung des Stadtteils auch dem immer weiter umgreifenden Leerstand von Ladengeschäften in der Tallage Alt-Saarbrückens entgegenwirken.“

„Nachdem unser Konzept von der Ratsmehrheit aus SPD, Linken und Grünen zunächst zerrissen wurde, kam der Vorschlag der Architektenkammer zu einem städtebaulichen Wettbewerb wie ein Weckruf zur rechten Zeit. Zwar können Gespräche zwischen Stadt und Land zur Zukunft des Pingusson-Gebäudes Klarheit verschaffen, doch müssen Stadtverwaltung und Stadtrat jetzt die Weichen für einen konzeptionellen ‚Spatenstich’ stellen. Lassen wir ergebnisoffene und vor allem umfassende Diskussionen, Ideenwettbewerbe und Studien zu, unter allen, die sich daran beteiligen wollen. Die CDU hat diesen Prozess schon vor Wochen angestoßen“, so Peter Strobel abschließend.