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Fußball-Parkregelung auf dem Rodenhof muss nachgebessert werden

„Mehrere entrüstete Bürger des Rodenhofs haben sich bei uns massiv über die Handhabung der neuen Fußball-Parkregelung auf dem Rodenhof am letzten Wochenende beschwert“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel. Diese Anwohner hätten am Sonntag beim Spiel von Saar 05 gegen Waldhof Mannheim Strafzettel bekommen, weil der entsprechende Sonderparkausweis nicht hinter der Windschutzscheibe gelegen habe.

„Die neue Parkregelung macht Sinn bei Spielen des 1. FCS mit hohem Besucherandrang, die sonst immer zu einem Verkehrschaos auf dem Rodenhof geführt haben. Das trifft auch in der Mehrzahl die Zustimmung der Anwohner auf dem Rodenhof“, stellt Peter Strobel fest. Sich diese Spiele als Anwohner zu merken oder in den Terminkalender einzutragen, sei noch zumutbar. Aber welchen Sinn mache es, diese Regelung bei einem Spiel von Saar 05 anzuwenden, das mit knapp über 300 Zuschauern quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinde? Bei solchen Zuschauerzahlen sei wahrlich nicht mit Parkproblemen zu rechnen und die Parkregelung benachteilige einzig und allein die Anwohner. „Sollen die Anwohner in Zukunft auch immer im Auge haben, ob vielleicht noch Elversberg oder Saar 05 am jeweiligen Tag im Ludwigspark spielen?“, fragt Peter Strobel.

Ein weiteres Problem erläutert der Stadtverordnete Dr. Gerd Bauer, gleichzeitig auch Ortsvorsitzender der CDU Rodenhof: „Wie soll die Parkregelung angewendet werden für Kunden von Geschäften oder Gäste der Gastronomie auf dem Rodenhof, die während der Fußballspiele geöffnet haben? Sollen die Gewerbetreibenden ihren Kunden raten, in der Stadt zu parken oder darauf hoffen, dass es keine Knöllchen gibt? Das kann es ja wohl nicht sein!“

Die Stadtverwaltung müsse hier schnell eine vernünftige Regelung finden. Entweder müsste den Anwohnern die Notwendigkeit zum Auslegen des Ausweises frühzeitig und unmissverständlich angekündigt werden oder es müsse bei solch einer eindeutigen Lage wie am Wochenende durch die Kontrolleure kulanter gehandelt werden. „Mit der bestehenden Regelung wird man den Anwohnerinteressen nicht gerecht, hier muss auf jeden Fall nachgebessert werden“, fordern Peter Strobel und Dr. Gerd Bauer abschließend.