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CDU will ÖPNV-Kombiticket für den Ludwigspark

„Die CDU-Fraktion will ein ÖPNV-Kombiticket für das Ludwigsparkstadion“, fordern Hermann Hoffmann, verkehrspolitischer Sprecher der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion, sowie Gerd Hirschmann, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, und erläutern: „Das würde bedeuten, dass die Eintrittskarten für Veranstaltungen im Stadion, z.B. die Spiele des FCS, dann auch Fahrkarten für den ÖPNV wären. Man könnte also mit Bus und Bahn zum Stadion gelangen. Die Kosten dafür wären bereits mit der Eintrittskarte bezahlt.“ Damit sollen die Auswirkungen des Verkehrs auf die Umgebung bei Veranstaltungen im Ludwigspark reduziert werden.

Den jeweiligen Veranstaltern, allen voran der FCS als Hauptmieter, soll vertraglich zur Bedingung gemacht werden, eine entsprechende Vereinbarung mit dem saarVV abzuschließen, damit die Eintrittskarte als sog. „Kombikarte“ am Veranstaltungstag (z. B. von 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Ende der Veranstaltung) auch als ÖPNV-Ticket gilt, um mit dem ÖPNV zur Veranstaltung zu gelangen. Diese Maßnahme wäre eine Ergänzung zu der neuen Parkzone auf dem Rodenhof und würde weiter zu dessen Entlastung beitragen.

Mit der Saarbahn kann man quer durch die Stadt und sogar von Lebach kommend bequem bis in die Nähe des Stadions anreisen. Ähnliches gilt auch für den Regionalverkehr der Bahn aus den Richtungen St. Ingbert, Neunkirchen und Saarlouis. Vom Hauptbahnhof fahren auch samstags drei Linien im Halbstundentakt zum Ludwigsberg. Der ÖPNV hat also jetzt schon ohne zusätzlichen Aufwand ein leistungsfähiges Angebot, um Stadionbesucher zu transportieren. Das gilt es in Zukunft verstärkt zu nutzen, zumal es mit dem von der CDU-Fraktion beantragten Eventticket dazu schon seit einigen Jahren ein erfolgreiches Vorbild gibt.

„Es reicht unserer Ansicht nicht, den Parkraum zu begrenzen, wie es die Verwaltung tut. Rein passive Maßnahmen führen eher zur Verärgerung. Es gilt, attraktive Alternativen anzubieten und so einen Anreiz für einen Umstieg auf den ÖPNV zu schaffen. Stadionbesuch per Kombiticket klappt doch in vielen anderen Städten hervorragend. Warum soll das bei uns nicht gelingen?“ fragen Hermann Hoffmann und Gerd Hirschmann abschließend.