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CDU hinterfragt Schließzeiten in Teilen der Stadtverwaltung

In einer Stadt, in der in städtischen Kitas für die mit dem Heiligen Martin verbundene Botschaft des Teilens kein Platz mehr zu sein scheint, wird das Weihnachtsfest offenbar ausgiebig gefeiert. „Zu diesem Schluss kann man kommen, wenn man die Pressemitteilung der Saarbrücker Stadtverwaltung zu den Schließzeiten zum Jahresende liest“, stellt der CDU-Stadtverordnete Alexander Keßler fest und weiter: „Da die Botschaft von Weihnachten die Hoffnung auf Erlösung ist, kommt die CDU zum Schluss, dass der Wunsch nach Erlösung in der Saarbrücker Stadtverwaltung besonders stark ausgeprägt sein muss. Für die CDU-Stadtratsfraktion ist dies nachvollziehbar und sie wünscht gerade der Verwaltungsspitze die Zeit für Einkehr und Besinnung zu nutzen.“

Die CDU gönnt jedem einzelnen der betroffenen städtischen Mitarbeitern die freien Tage, erinnert aber in diesem Zusammenhang daran, dass viele Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, bei der Feuerwehr, Polizei oder in anderen Bereichen an 365 Tagen rund um die Uhr Dienst für die Allgemeinheit leisten, und nimmt das Weihnachtsfest zum Anlass, diesen Berufsgruppen für ihr besonderes Engagement zu danken. Alexander Keßler: „Gerade in der Weihnachtszeit freut sich die Familie, wenn alle beim Feiern mit dabei sein können und das können diese Menschen oft nicht.“

Auch wenn jedem persönlich gegönnt ist, wenn große Teile der Verwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr schließen, muss hinterfragt werden, ob in einzelnen Teilbereichen zu weit gegangen wird, wie z.B. bei der Stadtbibliothek, die vom 24.12. bis einschließlich 04.01. geschlossen ist. „Die Stadtbibliothek wäre doch ein idealer Rückzugsort für Familien, die dem Einkaufstrubel entgehen wollen. Werben für die Bibliothek sollte man in dieser Zeit und nicht schließen. Es stellt sich auch die Frage, ob der Schließtag am Samstag nach Neujahr am Wertstoffhof Holzbrunnen wirklich sein muss, da die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr in vielen Häusern zum Ausmisten genutzt wird“, so Alexander Keßler abschließend.