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QPark muss Kassenprobleme endlich in den Griff bekommen!

„Was sich QPark derzeit in Saarbrücken leistet, kann man getrost als Frechheit gegenüber seinen Kunden bezeichnen. Seit Wochen ist an den zentralen Parkplätzen keine Zahlung mit EC-Karte am Automaten möglich. Auch Inhaber von Prepaid-Karten schauen größtenteils in die Röhre und können nicht auf ihr eingezahltes Guthaben zugreifen, um damit ihre Parkgebühren zu begleichen“, so Alexander Keßler, Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion.

Dass QPark seit Wochen ein Problem mit dem eigenen Abrechnungssystem zu haben scheint, ist aus Sicht der CDU-Fraktion zum Schaden für die Stadt. „Wenn man schon als Parkhausgesellschaft zwei Euro pro angefangene Stunde kassiert, sollte man auch einen reibungslosen Zahlungsablauf sicherstellen können. Doch anstatt schnell zu handeln und das Problem zu beseitigen, hält dieser Zustand nun schon seit Wochen an. Wann wird hier endlich Abhilfe geschaffen?“, fragt Keßler.

Auch Inhaber von Prepaid-Karten sind von den Problemen betroffen. QPark bietet an, dass man auf eine Karte einen bestimmten Geldbetrag auflädt, mit dem dann die Parkkosten beglichen werden. „In letzter Zeit ist es schon fast zum Normalfall geworden, dass der Automat diese Karten nicht mehr akzeptiert. Dann muss der Kunde sich ein normales Ticket ziehen und am Automaten bezahlen. An sein Guthaben auf der Karte kommt er jedoch dabei nicht heran. Ergo hat QPark einmal das auf die Parkkarten eingezahlte Geld und dazu noch die angefallenen Parkgebühren. Das ist so, als würde man an einer Telefonsäule nicht auf das Guthaben seiner Telefonkarte zugreifen können und müsste stattdessen noch zusätzlich Geld einwerfen, um telefonieren zu können. Auch hier ist QPark ganz offensichtlich seit Wochen nicht fähig, dieses Problem zu lösen“, stellt Keßler fest.

Keßler fordert die Stadtverwaltung auf, sich endlich einzuschalten. „Reibungsloses innerstädtisches Parken zu ermöglichen ist ein Standortfaktor. Mit den hier in Saarbrücken schon sehr teuren Parktarifen ist die Landeshauptstadt ohnehin schon im Nachteil gegenüber den Städten in der Umgebung.“

Die CDU fordert, dass der Parkbeirat zwischen der Stadtverwaltung und QPark umgehend wieder zum Leben erweckt wird. „Dieses Gremium hat zuletzt im Dezember 2013 getagt. Seitdem hat sich auf diesem Gebiet nichts mehr getan. Wir fordern die Verwaltung dringend auf, den Parkbeirat zu reaktivieren. Neben den Zahlungsproblemen gibt es auch noch andere Themen, die mit QPark erörtert werden müssen. So wäre es interessant zu erfahren, wie sich die verstärkten Parkkontrollen durch die Stadt auf die Auslastung der von QPark betriebenen Parkhäuser ausgewirkt haben. Nach mehr als einem Jahr kann man hier durchaus belastbares Zahlenmaterial verlangen. Außerdem hat der Auto Club Europa 2014 bei einem Parkhaustest festgestellt, dass zumindest im QPark-Parkhaus Lambertshof die Stellplätze zu schmal sind. Auch hierüber muss im Parkbeirat informiert werden und Lösungsvorschläge durch QPark vorgestellt werden“, so Keßler abschließend.