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Kino 8 ½: Stadtverwaltung wird wortbrüchig

„Die Stadtverwaltung wird bei der Unterstützung des Kinos 8 ½ wortbrüchig. Nachdem am gestrigen Donnerstag im öffentlichen Teil des Kulturausschusses die Verwaltung auf Antrag der CDU-Fraktion berichten musste, dass es im nächsten Jahr keine weitere Unterstützung für das Kino 8 ½ geben wird, kann man dies nicht anders bezeichnen “, so Elke Masurek, die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion.

Die CDU-Fraktion hatte nach der Ankündigung des Dezernenten Brück in der SZ vom 28.10.2014, dem Kino zu helfen, die Stadtverwaltung um Auskunft gebeten, wie diese Unterstützung aussieht und was das Kino erwarten dürfe. Daraufhin teilte Kulturdezernent Schrader mit, dass man im Haushalt keine Möglichkeit sehe, eine Finanzspritze zu geben. „Dies ist sehr bedauerlich, aber den Kulturdezernenten trifft hier keine Schuld“, so Elke Masurek und weiter: „Er hat sich in dieser Sache ja nicht geäußert, wohl wissend was in seinem Etat noch möglich ist und was nicht.“ Es sei äußerst unprofessionell und auch unglücklich, wenn ein anderer Dezernent Zusagen mache bzw. Hilfe in einem Bereich in Aussicht stelle, für den er nicht einmal zuständig sei. Verlierer der Angelegenheit sei das Team des 8 ½, bei dem Erwartungen geweckt wurden, die sich nun nicht erfüllen.

„In Zeiten knapper Kassen sind die Verantwortlichen in der Stadtspitze gut beraten, mit solchen Äußerungen umsichtiger zu verfahren und nicht bei öffentlichen Veranstaltungen populistische Äußerungen zu machen, die sich dann nicht realisieren lassen. Genau solche Dinge verursachen bei den Bürgerinnen und Bürgern und letztendlichen den Wählern großen Unmut und ziehen einen Vertrauensverlust in die Politik nach sich“, so Elke Masurek abschließend.