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Feuerwehrstreit: Stadtspitze gefährdet Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger

„Wenn es darum geht, Spatenstiche durchzuführen oder Eröffnungsbänder zu durchschneiden, ist der Saarbrücker Oberbürgermeisterin kein Projekt zu klein. Wenn es dagegen um echte Schwierigkeiten geht, wie gerade bei der Berufsfeuerwehr, endet offenbar die Problemlösungskompetenz der Verwaltungsspitze schon im Ansatz“, so Peter Strobel, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarbrücker Stadtrat. Die CDU-Fraktion reagiere bestürzt auf die Vorgänge innerhalb der Saarbrücker Berufsfeuerwehr und den Umgang damit im Rathaus.

„Von Linken-Dezernent Schindel, der schon an der Moderation der Bäder-Debatte grandios gescheitert war, erwarten wir gar nicht erst, dass er in der Lage ist, die Probleme bei der Berufsfeuerwehr zu lösen, umso mehr ist die Oberbürgermeisterin in der Pflicht“, stellt Peter Strobel fest. Zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz seien keine spezifische Eigenheit der Berufsfeuerwehr, wenn dadurch jedoch die Einsatzfähigkeit berührt sei und sogar der Personalrat die städtische Sicherheit in Gefahr sehe, seien höchste Sensibilität und sofortiges Handeln gefragt.

„Eine solche Aufgabe ist Chefsache, da schickt man nicht irgendeinen Mediator hin und hofft, dass damit die Probleme erledigt sind. Wenn rund die Hälfte der Berufsfeuerwehrleute sich nicht mehr anders zu helfen weiß, als einen Brandbrief an die Oberbürgermeisterin zu richten, macht sie sich die Sache damit viel zu einfach“, so Peter Strobel. Er beklagt sich überdies auch über die Informationspolitik der Verwaltungsspitze: „Die Fraktionen des Rates arbeiten in Fragen der Feuerwehren immer einvernehmlich in deren Sinne. Gerade deshalb erwarten wir auch, dass in einer solch krisenhaften Situation die Ratsparteien über die Probleme und vor allem über die Lösungsansätze durch die Stadtführung informiert werden, anstatt zu mauern und zu hoffen, dass über die Vorgänge nichts nach außen dringt. Dazu passt auch, dass der für die Feuerwehr zuständige Ausschuss bei seiner Sitzung in dieser Woche nicht über die Probleme informiert wurde.“

Deshalb habe die CDU Fraktion eine umfassende Berichterstattung durch die Verwaltungsspitze für die nächste Stadtratssitzung am 2. Dezember beantragt. „Die Probleme bei der Berufsfeuerwehr müssen allerdings kurzfristig gelöst werden und dulden nicht noch einen längeren Aufschub durch die Verwaltungsspitze“, fordert Peter Strobel abschließend.