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CDU fordert Dialog über den Ausbau Deutschmühlental und Vollanschluss Messe/Saarterrassen an die A 620

„Was meint die Verwaltung genau, wenn sie sagt, die Südumfahrung sei vom Tisch?“, fragt Hermann Hoffmann, der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, und weiter: „Ist damit jedweder Ausbau gemeint oder steht man weiterhin ein für eine Optimierung der Verbindung, wenn auch nicht als vierspurige Straße? Will man die Saarterrassen im Bereich der bisherigen Messe kreuzungsfrei an die A 620 anschließen oder wurde auch dieser Plan aufgegeben? Hat man vor den regelmäßigen Staus auf der Bellevue und im Deutschmühlental kapituliert?“

„Zum zweiten Mal in kurzer Zeit nach dem angekündigten Umbau der Wilhelm-Heinrich-Brücke versucht man offensichtlich seitens der Verwaltung in wesentlichen Teilbereichen der Verkehrsplanung Fakten zu schaffen, bevor der angekündigte Verkehrsentwicklungsplan der Stadt dem Rat und seinen Ausschüssen zur Diskussion vorgelegt werden konnte“, kritisiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Strobel das Vorgehen der Saarbrücker Stadtverwaltung.

„Wir fordern die Verwaltung auf, erstens die Rechte des Stadtrates zu beachten. Zweitens fordern wir das saarländische Wirtschaftsministerium auf, nun endlich im Bau- und Verkehrsausschuss über die Planungen des Landes zum neu aufzulegenden Bundesverkehrswegeplan zu berichten", fordert Hermann Hoffmann weiter. Dies hatte die CDU schon im Herbst gewünscht. Bisher hat sich das Ministerium jedoch nicht gerührt. Dabei sieht es die CDU als unabdingbar an, die bestehenden Verkehrsprobleme in den Bereichen Metzer Straße, Industriegebiet Süd, Deutschmühlental und Anschluss Messe/Saarterrassen umfassend zu lösen. Entsprechende Maßnahmen müssen im Bundesverkehrswegeplan priorisiert werden. Das muss die Stadt erreichen.

„Außerdem fordern wir die Stadtverwaltung auf, einen ergebnisoffenen Dialog in Form von Workshops zu starten. Alle Optionen müssen durchgespielt werden. Nur so können wir die besten Lösungen erzielen und die Bürgerinnen und Bürger in wichtigen Fragen der Verkehrsplanung mitnehmen“, ergänzen Peter Strobel und Hermann Hoffmann abschließend die Haltung der CDU.