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Aufzug im Rathausparkhaus: Reaktion von Stadtverwaltung und Q-Park typisch!

„Der SZ-Ältestenrat hat Recht, wenn er einen Aufzug für das Parkdeck am Rathaus fordert; anstatt sich des Gedankens anzunehmen, ergehen sich Stadtführung und Parkhausbetreiber Q-Park in gegenseitigen Schuldzuweisungen. Das ist einerseits typisch für das Verhalten von Q-Park, andererseits ein Beleg für die fehlende Problemlösungskompetenz der Stadtspitze“, kommentiert der Vorsitzende der Saarbrücker Stadtrats-CDU, Peter Strobel, die Berichterstattung der SZ vom Samstag. Es sei unfassbar, dass ein ernst zu nehmendes Bürgeranliegen in gegenseitiger Abwehrstrategie abgebügelt werde.

„Wenn das ständige Bemühen des Begriffs der Barrierefreiheit nicht nur Gefasel sein soll, dann haben doch Q-Park und die Stadtverwaltung die Pflicht, sich an einen Tisch zu setzen und darüber zu beraten, an welcher Stelle des Parkdecks ein Aufzug entstehen könnte, was er kosten würde und wie eine Finanzierung aussehen könnte“, ereifert sich Peter Strobel.

Käme man dann zum Schluss, dass der Bau technisch nicht möglich oder die Investition in einen Aufzug eine unverhältnismäßige Größenordnung erreichen würde, hätte Q-Park immer noch die Möglichkeit, eine spezielle Regelung für das Parken auf der untersten Ebene des Rathaus-Parkhauses einzurichten und damit sicher zu stellen, dass ausreichend barrierefreie Parkplätze zur Verfügung stünden.

„Sich das Aufzug-Problem gegenseitig in die Schuhe schieben zu wollen hilft niemandem und wird dem Anliegen in keiner Weise gerecht, die Reaktionen vom Park-Monopolist und Stadt sind aber leider keine Überraschung; deshalb wird die CDU die Frage, die der SZ-Ältestenrat dankenswerter Weise aufgeworfen hat, in den nächsten Hauptausschuss bringen“, so Peter Strobel abschließend.