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CDU fordert von der Stadtverwaltung ein Park-and-Ride-Konzept

„Die CDU-Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung auf, eine Analyse geeigneter Parkhäuser im Privatbesitz und auch städtischer Flächen vorzulegen, die als Parkplätze vor den Toren der Stadt ausgebaut und mit Bus oder Saarbahn an die Innenstadt angebunden werden könnten“, fordert Alexander Keßler, Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion. Hintergrund der Forderung sei die Parkplatzproblematik in der Saarbrücker Innenstadt.

„Es muss eine Alternative zum teuren Parkraum in Saarbrücken geschaffen werden, damit Saarbrücken für auswärtige Besucher attraktiver wird!“, so Keßler. Ziel müsse es aus Sicht der CDU sein, vorhandenen Parkraum am Wochenende als Park-and-Ride-Plätze zu öffnen und die Menschen mit dem Bus oder der Saarbahn in die Innenstadt zu bringen. „In und um Saarbrücken herum gibt es einige interessante Parkflächen, die am Wochenende größtenteils leer stehen. Hier muss die Oberbürgermeisterin Gespräche mit den Eigentümern führen. Ziel muss sein, eine Lösung im Interesse der Stadt und der hier ansässigen Gewerbetreibenden zu finden.“

Dies müsse der erste Schritt sein, um ein umfassendes Park-and-Ride-Konzept zu erstellen. Als Beispiele nennt Keßler die Parkhäuser an der Universität oder auch das Parkhaus der Deutschen Rentenversicherung in Saarbrücken. Beide Objekte stünden am Samstag so gut wie leer und könnten als Park-and-Ride-Parkplätze genutzt werden. Die Uni-Parkhäuser verfügten durch Busse auch am Wochenende über eine bereits bestehende Anbindung an die Innenstadt. Das Parkhaus der Deutschen Rentenversicherung in der Egon-Reinert-Straße wäre sogar in fußläufiger Entfernung zur City. „Da der Vertrag zwischen Q-Park und der Stadt es verbietet, dass die Stadt weitere Parkflächen einrichtet und an Konkurrenzunternehmen verpachtet, bleiben nur zwei Alternativen. Entweder die Stadt betreibt selbst oder durch ein Tochterunternehmen Parkflächen oder aber man führt Gespräche darüber, ob bestehende Parkflächen zu bestimmten Zeiten für die Allgemeinheit genutzt werden können. Hier muss Britz aktiv werden und auf die Inhaber der Flächen aktiv zugehen.“

Die CDU fordert eine zügige Aufnahme der Gespräche. „Als es darum ging, die Anzahl der Mitarbeiter, die für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig sind und Knöllchen verteilen, von 20 auf 40 zu verdoppeln, war die Verwaltung schnell bei der Sache. Geht es allerdings darum, Alternativen für Autofahrer zu schaffen, die sich nicht dem Preisdiktat von Q-Park unterwerfen möchten, agiert die Verwaltungsspitze und damit die Oberbürgermeisterin schwerfällig wie ein Tanker. Die Nutznießer der derzeitigen Knöllchenflut sind einzig und allein die Stadt, die sich mit Mehreinnahmen von einer Million Euro an den Autofahrern bereichert, und Q-Park, die durch das aggressive Kontrollverhalten der Stadt die Parkhäuser gefüllt bekommen. Das kann nicht sein!“, so Keßler abschließend.