Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

Städtisches Parkkonzept versagt mal wieder

„Das Parkkonzept der Stadtverwaltung versagt einmal mehr auf ganzer Linie!“ stellt Elke Masurek, Vorsitzende der CDU Malstatt und Mitglied des Saarbrücker Stadtrates, fest. Abgesehen von den bestehenden horrenden Parkgebühren in der gesamten Stadt sei aktuell das beste Beispiel für das undurchdachte Konzept der Stadtverwaltung bzw. KBS einmal wieder die Parksituation im Stadtteil Malstatt.

Nachdem 2012 der Parkplatz Breite Straße/Ecke Stromstraße für die Malstatter durch KBS kostenpflichtig gemacht wurde, sei es nun der Parkplatz unterhalb des Cottbuser Platzes, für den die Malstatter ab sofort Gebühren zahlen müssten. Ob der Platz – wie in den Medien dargestellt – nun eine Brachfläche sei oder nicht, man hätte ihn ideal als Park-and-Ride Platz ausweisen können, da sich die Saarbahn bzw. Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe befinden.

„Dies wäre insbesondere für die Berufspendler, die morgens aus Richtung Riegelsberg und Umgebung nach Saarbrücken fahren, doch ideal“, so Masurek weiter. „Aber Stadt und KBS haben es mal wieder mit vereinten Kräften geschafft, eine Lösung zu Lasten der Autofahrer zu finden.“ Diese müssten nun 45 Euro pro Monat für einen Parkplatz zahlen, der vorher umsonst war. Wenn schon der Saarbrücker ÖPNV so teure Ticketpreise habe – ein Einzelfahrschein der Saarbahn kostet 2,50 Euro, fast so teuer wie in Berlin – dann solle man doch wenigstens die Parkmöglichkeiten in Nähe der ÖPNV-Haltstellen kostenlos oder vergünstigt anbieten. Eine Möglichkeit dafür wäre ein Kombi-Ticket, das man für Parkplätze und ÖPNV verwenden könne. Über den Parkplatz am Cottbuser Platz hinaus würden sich für die Kombi-Lösung auch die Parkplätze Breite Straße/Stromstraße, Brauerstraße und Schützenstraße anbieten.

„Das wäre doch ein attraktives Angebot für die Menschen, die jeden Tag in unsere Stadt kommen, sei es um zu arbeiten oder aber um einzukaufen. Hinzu kommt, dass Malstatt nun schon zum zweiten Mal in relativ kurzer Zeit mit so etwas belastet wird. Die Stadt selbst propagiert bei Stadtteilkonferenzen und ähnlichen Veranstaltungen, dass ja alles Mögliche gemacht werden soll, um den Stadtteil attraktiver zu machen, aber bei solchen Sachen wird dann einfach nicht zu Ende gedacht“, so Masurek abschließend.