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Diskussion um Rolltore: CDU will Videoüberwachung an der Berliner Promenade durchsetzen

„Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat in den letzten Jahren Millionen in die bauliche Aufwertung der Stadt investiert. Besonders deutlich wird dies an der Berliner Promenade; obere und vor allem die untere Ebene wurden teilweise völlig erneuert“, so der baupolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Hermann Hoffmann.

Es stelle sich allerdings die Frage, ob die Stadt genügend tue, um den Wert ihrer Investitionen vor Verschmutzung und vor allem Vandalismus sowie Graffitischmierereien zu schützen. „Da sagt die CDU-Fraktion ganz klar ‚Nein’. Deshalb haben wir im letzten Bauausschuss den Antrag gestellt, dass die untere Ebene – und hier vor allem der hintere Bereich der Parkflächen bis zu den Hausfassaden – verstärkt überwacht wird. Dem haben alle Fraktionen zugestimmt“, erläutert Hermann Hoffmann. Die Überwachung solle rund um die Uhr und auch an den Wochenenden gewährleistet sein und könne mit Videokameras sowie durch einen verstärkten Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes oder eines beauftragten Sicherheitsdienstes erfolgen. Da die Straße auf der unteren Ebene entwidmet wurde und die städtische Tochter KBS hier Hausrecht habe, wäre hier eine Videoüberwachung unbürokratisch – aber selbstverständlich unter Beachtung aller rechtlichen Vorgaben – möglich.

„Die CDU hat sich nach langer Überlegung auf den Vorschlag der Bauverwaltung eingelassen, zunächst auf die Rolltore zu verzichten. Ausschlaggebend war dabei auch, dass fast alle Hausbesitzer in ihre Hausfassaden und Garageneinfahrten investieren werden, zudem haben sie einer künstlerischen Fassadengestaltung zugestimmt und lassen einen Schutzanstrich aufbringen, durch den Verschmutzungen sofort mit wenig Aufwand entfernt werden können“, so Hermann Hoffmann. Dass fast alle Hausbesitzer mitmachten, zeige das Vertrauen in die Arbeit der Bauverwaltung und der Baudezernentin. Die CDU begrüße und unterstütze die Hausbesitzer in ihrem Engagement durch die genannten zusätzlichen Maßnahmen für mehr Sicherheit und Sauberkeit.

„Der Verzicht auf die Rolltore, so der von allen Parteien mitgetragene Antrag im Bauausschuss, soll zunächst für 2 Jahre gelten. Wenn nach dieser Zeit Sauberkeit, Sicherheit und der allgemeine Zustand sich nicht erwartungsgemäß entwickeln, muss die Verwaltung das Thema Rolltore zur Umsetzung bringen“, so Hermann Hoffmann abschließend.

Ansprechpartner: Hermann Hoffmann