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Änderung der Freibad-Öffnungen: CDU kritisiert geheuchelte Normalität

Saarbrücker Union will endlich Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Schwimmbäder

Gestern teilte die Saarbrücker Stadtverwaltung durch die Bäderbetriebsgesellschaft mit, dass das Dudweiler Freibad wegen der Wetterlage geschlossen und das Hallenbad geöffnet wird. „Angesichts der Wetterlage und -prognose ist das sicher richtig“, so Fraktionsvorsitzender Peter Strobel und sein Dudweiler Stellvertreter Sascha Zehner. „Für uns ist und bleibt aber unerträglich, dass die Verwaltung trotz mehrfacher Nachfragen unsererseits jedwede Auskunft verweigert, wie sie sich die Entwicklung der Bäderlandschaft in Saarbrücken vorstellt.“ Peter Strobel und Sascha Zehner kritisieren scharf: „Die Berichte der Stadt sind Augenwischerei. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten endlich eine ehrliche Antwort der Verwaltung zu der Frage, was aus den Freibädern und Lehrschwimmbecken werden soll.“

Die wetterabhängige Öffnung oder Schließung dürfe nicht dazu missbraucht werden, um von der Kernfrage des Fortbestandes der Schwimmbäder in Altenkessel, Dudweiler und dem übrigen Stadtgebiet abzulenken. „Die Konzeptlosigkeit und Überforderung des Dezernenten Schindel trat in der vergangenen Stadtratssitzung so offenkundig zu Tage, dass man wirklich Angst um die Belange des Sports und der Bäder in unserer Stadt haben muss“, so Peter Strobel.

Obwohl Peter Strobel klar und substantiiert von der Verwaltung mit fristgerechtem zeitlichem Vorlauf Auskunft über die Pläne zur Bäderlandschaft forderte, wurde die Unionsfraktion mit Aussagen abgespeist, die nur den Schluss zulassen, dass die Stadt entweder planlos agiert oder aber, so Sascha Zehner: „die Debatte um die Schwimmbäder soll eine Wahlkampfhilfe mit wohlverteilten Rollen werden: Auf der einen Seite der überforderte Dezernent Schindel, der als Vertreter der Partei ‚Die Linke’ von der Oberbürgermeisterin auf die Bürger losgelassen wird, auf der anderen Seite die SPD mit Frau Britz, die sich rechtzeitig zu den Bundestagswahlen 2013 und Kommunalwahlen 2014 als Retterin der Bäder präsentieren will, indem sie zu einem politisch gewollten Zeitpunkt ein Machtwort spricht, um das Chaos in Richtung ihres Noch-Koalitionspartners zu schieben“

Der Husarenstreich der Koalition, die Verantwortung mittels eines Gutachters, der zu den unmittelbaren Profiteuren einer Bäderschließung gehören würde, auf die Bürger abzuwälzen und unfinanzierbare Genossenschaftsmodelle ins Gespräch zu bringen, bezeichnet die CDU als durchsichtigen Versuch, die Schuld auf die Nutzer vor Ort abzuwälzen.

Abschließend erklären Strobel und Zehner: „Entweder hat die Oberbürgermeisterin den gleichen politischen Willen wie ihr Dezernent: Dann soll sie jetzt klar sagen, dass sie gedenkt, die Bäder zu schließen. Oder aber sie kommt endlich unserer Forderung nach, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Gerade für die Saarbrücker Kinder und alle Bürger, die auf öffentliche Bäder angewiesen sind, seien es Menschen mit Behinderung oder die Schwimmvereine, hat sie für Klarheit zu sorgen. Frau Britz soll endlich klar sagen, was sie will und nicht Theater mit den Bürgern und ihren Ängsten spielen. – Jetzt ist die Stunde der Ehrlichkeit, nicht erst nach den Wahlen!“

Ansprechpartner: Peter Strobel und Sascha Zehner