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Fernbusse: CDU will Antworten

„Laut Zeitungsbericht vom Wochenende gibt es in der Stadtverwaltung eine Arbeitsgruppe, die sich seit einem Jahr mit der Frage beschäftigt, wo Fernbusse in Saarbrücken eine adäquate Haltestelle bekommen sollen. Es stellt sich für uns die Frage, mit welcher Zielsetzung die Verwaltung und der zuständige Dezernent Kajo Breuer die Sache überhaupt angegangen sind“, so der verkehrspolitische Sprecher der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion, Hermann Hoffmann.

Wenn sich eine Arbeitsgruppe ein Jahr lang mit der für Saarbrücken nicht ganz unwichtigen Frage beschäftige, wie der Anschluss an ein überregionales, ja internationales, Fernbussystem zu schaffen sei, und dann diese Busse an den Rand der Stadt an den Friedhof auslagere, signalisiere dies eindeutig, dass man von der Sache nichts, aber auch gar nichts halte. „Man muss sich zwangsläufig die Frage stellen, ob nicht schon wieder ideologische Vorstellungen eine praktische Lösung zum Schaden der Stadt und derer, die von und nach Saarbrücken wollen, verhindert haben“, so Hermann Hoffmann.

Die CDU-Fraktion habe daher einen Antrag für die Haupt-, Bau- und Umweltausschüsse gestellt und verlange umfassende Aufklärung. Es grenze fast an Verhöhnung, wenn man schon ein Jahr lang zu diesem Thema tage und jetzt großzügiger Weise für die nächsten 12 Monate eine kurzfristige Zwischenlösung anpeile, um dann einen dauerhaften Standort für Fernbusse zu finden. „Diese Vorgehensweise passt zum wahrnehmbaren Arbeitsverständnis des gut bezahlten grünen Umweltdezernenten und seinem Arbeitstempo“, kritisiert Hermann Hoffmann.

Die CDU fordere schleunigst ein akzeptables Ergebnis. So sollte man beispielsweise die Haltestelle Römerkastell ernsthaft prüfen. Dort wäre u. a. vor dem alten Bekolin-Gebäude Platz oder aber in der angrenzenden Halbergstraße. „Dieser Ort wäre eine gute Adresse, nah am Zentrum, mit optimalem ÖPNV-Anschluss, auch mit Autos gut zu erreichen und die Busse wären schnell auf der Autobahn“, erläutert Hermann Hoffmann abschließend die Vorteile eines möglichen Alternativstandortes.

Ansprechpartner: Hermann Hoffmann