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Bäderkonzept ist auch Todesurteil für Lehrschwimmbecken an Saarbrücker Grundschulen

Bei dem von der Saarbrücker Stadtverwaltung vorgelegten Bäderkonzept stand bisher die drohende Schließung des Freibades Dudweiler sowie die Teilschließung des Alsbachbades Altenkessel im Fokus der öffentlichen Diskussion. Das Bäderkonzept beinhaltet aber auch Aussagen zur Zukunft der Lehrschwimmbecken.

„Zukünftig sollen an den Lehrschwimmbecken keine Reparaturen, Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen mehr, die 40.000 Euro im Einzelfall übersteigen, vorgenommen werden“, so die CDU-Stadtverordnete Gabriele Herrmann, Sprecherin im Werksausschuss GMS und weiter: „Dies kommt einer Schließung auf Raten gleich und ist das schleichende Todesurteil für die sieben noch vorhandenen Lehrschwimmbecken an den Saarbrücker Grundschulen.“ Herrmann ergänzt: „Als erstes wird davon wohl bedauerlicherweise das Lehrschwimmbecken der Albert Schweitzer Schule in Dudweiler betroffen sein. Die Verwaltung hat auf Anfrage der CDU-Fraktion in der gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Werksausschusses GMS letzte Woche mitgeteilt, dass sie die erforderlichen Investitionen zur Wiederinbetriebnahme dieses Lehrschwimmbeckens um ein Vielfaches höher einschätzt.“

Die Frage, wo und unter welchen Bedingungen Grundschulkinder das Schwimmen erlernen sollten, ist für die CDU-Fraktion zu wichtig, um pauschal zu beschließen, Lehrschwimmbecken zuzumachen, sofern ihre Instandhaltung einen bestimmten Geldbetrag übersteigt.

Das Bäderkonzept soll am morgigen Dienstag vom Stadtrat beschlossen werden. Die CDU wird das Bäderkonzept nicht zuletzt auch wegen diesem Punkt ablehnen.

Ansprechpartnerin: Gabriele Herrmann