Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

CDU: Landeshauptstadt soll in Lehrschwimmbecken investieren

„Mit Bedauern haben wir festgestellt, dass im Wirtschaftsplan des Gebäudemanagementbetriebes der Landeshauptstadt Saarbrücken (GMS), keine Mittel zur Wiederinbetriebnahme des Lehrschwimmbecken an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Dudweiler vorgesehen sind und die dringend erforderliche Sanierung der Umkleide sowie der Haustechnik in der gemeinsamen Turn- und Schwimmhalle der Aschbachschule in Gersweiler zum wiederholten Male verschoben werden soll“, so die CDU-Stadtverordneten Gabriele Herrmann und Anke Schwindling, „dies unterstreicht einmal mehr die ‚schwimmbadfeindliche’ Haltung der Saarbrücker Stadtverwaltung.“ Der Wirtschaftsplan soll am morgigen Dienstag vom Stadtrat beschlossen werden.

„Die notwendigen Maßnahmen müssen im Sinne der Kinder, die dort das Schwimmen erlernen sollen, sowie der Vereine und Behindertensportgruppen, die dort trainieren, im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Hier muss die Stadt endlich aktiv werden“, fordern Schwindling und Herrmann. Deshalb habe die CDU-Fraktion für die nächste Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag gestellt. Gerade die Schließung des Lehrschwimmbeckens in Dudweiler sei mehr als ärgerlich und habe für massiven Unmut bei den betroffenen Vereinen, Eltern und in der breiten Öffentlichkeit gesorgt. Denn hier hätten vor der Schließung nicht nur Vereinstraining und Babyschwimmen stattgefunden, sondern auch Kurse der Volkshochschule sowie die Schwimmlehrerausbildung für den Grundschulenbereich im Saarland. „Dabei ist es unserer Auffassung nach möglich, das Bad für einen relativ überschaubaren Betrag wieder in Betrieb zu nehmen. Dafür müsste aber von Seiten der Stadtverwaltung auch der Wille dazu bestehen“, so Anke Schwindling.

Mit Blick auf die Situation in Gersweiler erklärt Gabriele Herrmann: „In die gemeinsame Turn- und Schwimmhalle ist im Rahmen des Konjunkurpakets Saar bereits investiert worden. Was jetzt noch aussteht, ist die Sanierung der Umkleide und der Haustechnik. Maßnahmen, die immer wieder verschoben wurden. Insbesondere die Umkleidesituation ist dringend verbesserungswürdig. Wir fordern daher die Verwaltung auf, die Maßnahmen an der Schwimmhalle der Aschbachschule im Wirtschaftsplan um jeweils ein Jahr vorzuziehen, damit sie endlich im nächsten Jahr geplant und im Jahr 2015 durchgeführt werden können.“

Ansprechpartner: Gabriele Herrmann und Anke Schwindling