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CDU will höhere Transparenz bei der Müllgebühr

„Die CDU-Stadtratsratsfraktion will eine höhere Transparenz bei der Müllgebühr erreichen“, erklärt Dr. Volker Krämer, der Fraktionssprecher im zuständigen Werksausschuss ZKE und weiter: „Deshalb fordern wir die Verwaltung auf, in den Gebührenbescheiden für dieses Jahr neben der aktuellen Gebühr die Werte (Müllmengen etc.) und Gebühren aus dem Vorjahr anzugeben, so wie es jetzt bereits bei Strom, Gas, Wasser oder ähnlichem der Fall ist.“ Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion für die nächste Sitzung des Werksausschusses ZKE gestellt.

Außerdem soll insbesondere beim Hausmüll das tatsächlich eingebrachte Müllgewicht angegeben werden, auch wenn die – je nach gewählter Gefäßgröße bzw. Leerungsrhythmus unterschiedliche – Mindestmenge unterschritten wurde. Bei der Abrechnung für das letzte Jahr wurde in diesem Fall nämlich nur die Mindestmenge und nicht die tatsächliche Menge mitgeteilt. Zugleich soll die Verwaltung eine günstigere Gefäßgröße oder einen günstigeren Leerungsrhythmus vorschlagen. So könnten sich die Bürger für eine passendere oder günstigere Gefäßgrößen/Leerungsrhythmus-Kombination entscheiden.

„Das Ziel, die Müllmenge zu reduzieren, kann nur erreicht werden, wenn die Bürger genau nachvollziehen können, wie die Gebühr zustande kommt und wie das persönliche Verhalten die Gebührenentwicklung beeinflusst“, erläutert Dr. Volker Krämer. Hierzu genüge nicht die Momentaufnahme des Gebührenjahres. Deshalb müsse im Gebührenbescheid eine entsprechende Gegenüberstellung zum Vorjahr vorhanden sein. Nur so könnten die Bürgerinnen und  Bürger erkennen, wie die aktuelle Gebühr zustande komme, insbesondere falls zukünftig sich Grundgebühr oder Kilo-Gebühren ändern sollten.

„Das Saarbrücker System der Müllverwiegung bleibt dann zwar immer noch Murks. Aber mit den von uns angeregten Nachbesserungen würde dieses viel zu komplizierte System wenigstens ein bisschen verständlicher und transparenter“, so Dr. Volker Krämer abschließend.

Ansprechpartner: Dr. Volker Krämer